OpenDNS stellt kostenlose DNS-Server zur Auflösung von Domainnamen zur Verfügung. Diese sollen nicht nur schneller sein, als jene der Internet Service Provider, sondern zugleich auch vor gefährlichen Seiten schützen. Außerdem sollen auch Tippfehler erkannt und auf die korrekte Seite weitergeleitet werden.
Jede Internet-Seite, die wir besuchen, muss zuerst von einer Domain zu einer IP-Adresse aufgelöst werden. Das erledigt das DNS-System. An der Auflösung sind meist mehrere Server beteiligt, bis der gewünschte Eintrag vom für diese Domain verantwortlichen Nameserver gefunden und zurückgeliefert wird. Jede Weiterleitung der Anfrage an einen weiteren Nameserver benötigt Zeit. OpenDNS setzt einen großen Cache ein und hält somit sehr viele IP-Adressen zu Domains immer bereit, weshalb die Namensauflösung sehr schnell vor sich geht.
Zusätzlich führt OpenDNS eine Datenbank von gefährlichen Phishing-Seiten, die versuchen an Kreditkartendaten, Kontoinformationen, etc. zu gelangen und sperrt diese Seiten. Auch “Adult Site Blocking” zum Schutz von Minderjährigen ist integriert, was von den meisten Internet Service Providern nicht zur Verfügung gestellt wird.
Sollte man eine Domain im Browser falsch eintippen, versucht OpenDNS den korrekten Eintrag zu finden. Tippt man beispielsweise www.blogi.xnet ein, versucht OpenDNS den korrekten Eintrag www.blogix.net zu finden und den Besucher auf diese Seite weiterzuleiten. Kann kein korrigierter Eintrag gefunden werden, liefert OpenDNS eine Suchergebnisseite zurück. Auf dieser finden sich neben Werbeeinblendungen, mit denen sich der Dienst finanzieren möchte, auch relevante Links zu Seiten mit ähnlichen Domainnamen.
Die Einrichtung von OpenDNS auf einem Computer ist recht einfach. Zusätzlich findet man auch Erklärungen zur Einrichtung auf Routern und eigenen DNS-Servern auf den Seiten des Betreibers.
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