Jan 29

Laut eines Artikels von Analyst Toni Sacconaghi funken rund ein Virtel der verkauften iPhones nicht im Netz des Exklusivanbieters in den USA AT&T. Das Geschäftsmodell sei weniger profitabel als erwartet, so der Analyist vom Finanzdienstleister Bernstein Research weiter.

Anhand der Verkaufszahlen von Apple und AT&T geht er davon aus, dass 1,45 Mio. iPhones nicht an einen AT&T-Vertrag gebunden sind, abzüglich der Lagerbestände von AT&T sei der Verbleib von rund einem Viertel (1 Mio.) der verkaufen iPhones ungeklärt. Vermutlich wurden sie entsperrt und werden nun ohne iPhone-Vertrag bei AT&T oder einem anderen Mobilfunkanbieter verwendet, außerdem wurden sie zum Teil auch ins Ausland exportiert. Dadurch sollen Apple wichtige Einnahmen entgehen. Man geht davon aus, dass Apple mit 30 % an den Umsätzen aus den iPhone-Verträgen beteiligt ist. Sacconaghi rechnet unter der Annahme, dass bis Jahresende 10 Mio. iPhones verkauft werden vor, dass Apple dadurch rund 500 Mio. US-Dollar Gewinn oder 37 US-Cent pro Aktie entgehen werden. Würde Apple das Entsperren unterbinden, könnten geringere Verkäufe die Folge sein und somit wieder Umsatz und Gewinn geschmälert werden. Apple müsse aber sein Geschäftsmodell überdenken.



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