Apr 25

Oft probiert man verschiedene Programme aus, bevor man sich für eines entscheidet. Doch im System verbleiben manchmal Einträge, nachdem man die Software bereits deinstalliert/gelöscht hat. Besonders lästig sind meiner Meinung nach Einträge im Kontextmenü des Finders:

Möchte man diese wieder entfernen, navigiert man im Home-Verzeichnis des Benutzers zum Ordner “Library/Contextual Menu Items” und löscht das/die nicht mehr benötigte(n) Plugin(s). Nach einem Neustart des Finders über das Terminal erscheinen die gelöschten Einträge nicht mehr in dessen Kontextmenü:

killall finder
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Apr 24

Bei MacPorts handelt es sich um eine Paketverwaltung bzw. einen Paketmanager zur einfache Installation von Programmen über das Terminal/die Konsole. Dieser funktioniert ähnlich wie apt bzw. aptitude unter Debian GNU/Linux und entspricht der Funktionalität des FreeBSD Ports System. Die Installation gestaltet sich dabei recht einfach:

Zuerst lädt man sich die aktuellste für die Betriebssystemversion verfügbare Installationsdatei (derzeit Macports 1.6.0). Außerdem wird Xcode benötigt, das man entweder auf dem Installationsmedium (z.B. Leopard Install-DVD) vorfindet, oder die aktuellste Version von der “Apple Developer Connection“-Seite geladen werden kann (Registrierung erforderlich).

Die Installation von MacPorts startet man mit dem Öffnen des Installers “MacPorts-1.6.0.pkg”:

Nach dreimaligem Klicken auf Fortfahren, muss man den Lizenzvertrag mit “Agree” akzeptieren:

Die Installation wird mit “Installieren” gestartet:

“MacPorts-1.6.0 Installationsskript ausführen” kann einige Zeit (bis zu mehreren Minuten) in Anspruch nehmen:

Die Installation kann mit “Schließen” abgeschlossen werden:

Im Terminal/in der Konsole sollte man nun MacPorts mit dem Befehl “port” starten können:

port

In meinem Fall hat dies allerdings noch nicht geklappt, wie man an der Ausgabe “-bash: port: command not found” erkennen kann. Deshalb musste ich in meinem Bash-Profil unter “~/.profile” den Pfad von MacPorts “/opt/local/bin” der PATH-Variable hinzufügen (anstelle von mate kann selbtsverständlich auch ein anderer Editor verwendet werden):

mate ~/.profile

Im Editor wird der PATH-Variable der Pfad zu MacPorts hinzugefügt:

export PATH=$PATH:~/bin:/opt/local/bin


Nach dem Neustart der Konsole kann nun “port” verwendet werden:

port

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Apr 23

Im Finder können standardmäßig Dateien, die mit einem Punkt beginnen (z.B. .htaccess) nicht gefunden werden, da es sich dabei um versteckte Dateien handelt. Möchte man nun etwa mit Cyberduck derartige Dateien hochladen, muss man diese einblenden. Hierfür kann man sich ein Automator-Skript erstellen, das anschließend über das Kontextmenü im Finder aufgerufen werden kann.

Nach dem Starten von Automator wählt man “Eigene” als Ausgangspunkt für einen Arbeitsablauf aus:

Aus der “Bibliothek” fügt man “Shell-Skript ausführen” aus “Dienstprogramme” in den Arbeitsablauf ein, in die Textbox kommt folgendes Skript:

defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles TRUE
killall Finder

Dieses speichert man über “Ablage” > “Als Plugin sichern …” als “Plugin für: Finder” unter einem aussagekräftigen Namen:

Dasselbe kann man zum ausblenden der versteckten Dateien wiederholen, indem man das Skript wie folgt ändert:

defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles FALSE
killall Finder

Dieses speichert man wieder über “Ablage” > “Als Plugin sichern …” als “Plugin für: Finder” unter einem aussagekräftigen Namen:

Im Finder können nun die Plugins über das Kontextmenü ausgeführt und somit versteckte Dateien aus- und wieder eingeblendet werden:

Möchte man die Plugins wieder entfernen, kann man diese einfach aus dem Benutzer-Ordner unter “~/Library/Workflows/Applications/Finder/” löschen. Nach dem nächsten Neustart des Finders werden diese nicht mehr angezeigt.

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Apr 22

TextMate kann auch vom Terminal aus gestartet werden und bringt deshalb das eigene Kommando “mate” mit, mit dem auch mehrere Dateien auf einmal rekursiv geöffnet werden können. Dies ist vor allem für die Entwicklung von Anwendungen etwa mit Ruby on Rails sehr nützlich.

Zuerst muss man im Terminal den Ordner “bin” im Home-Verzeichnis des Benutzers anlegen:

mkdir ~/bin

Nachdem man TextMate in “Programme” installiert hat, legt man einen neuen symbolischen Link zu “mate” an:

ln -s /Applications/TextMate.app/Contents/Resources/mate ~/bin/mate

Damit nun “mate” von der Konsole/Terminal aus aufgerufen werden kann, muss die PATH-Variable angepasst werden:

export PATH=$PATH:~/bin

Um die PATH-Variable automatisch zu setzen, muss die vorherige Zeile in die Datei “~/.profile” eingefügt werden (bereits vorhandene Einträge sollten dabei nicht gelöscht werden) – dies erledigen wir am besten gleich mit “mate”:

mate ~/.profile

Datei speichern und beim erneuten Starten der Konsole sollte die PATH-Variable wieder gesetzt sein und “mate” somit sofort gestartet werden können.

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Apr 21

Mac OS X 10.5 bringt im Gegensatz zu seinem Vorgänger eine neue Firewall mit. Damit man im lokalen Netzwerk (LAN) Dateien zwischen Computern austauschen kann, ist es nun nicht mehr ausreichend in den “Systemeinstellungen” unter “Sharing” “File-Sharing” zu aktivieren:

Zusätzlich muss unter “Sicherheit” die “Firewall” auf “Zugriff für bestimmte Dienste und Programme festlegen” umgestellt werden (die aufgelisteten Dienste gelten nur für diese Einstellung), damit eingehende Verbindungen möglich werden:

Das hat wiederum zur Folge, dass auch für alle Programme, die Netzwerkzugriff benötigen (z.B. Adium), eine Regel festgelegt werden muss. Wenn ein Programm zum ersten Mal eine Verbindung ins Netzwerk herstellen möchte, erscheint deshalb die Meldung “Möchten Sie, dass das Programm “Adium.app” eingehende Netzwerkverbindungen akzeptiert?”:

Hier sollte man Unterscheiden, ob wirklich eingehende Verbindungen notwendig sind. Ein SVN-Client etwa benötigt keine eingehenden Verbindungen, Adium hingegen schon. Alle Programme, für die bereits eine Entscheidung getroffen wurde, werden in “Firewall” aufgelistet, wo auch die Einstellung nachträglich geändert werden kann:

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