Bei MacPorts handelt es sich um eine Paketverwaltung bzw. einen Paketmanager zur einfache Installation von Programmen über das Terminal/die Konsole. Dieser funktioniert ähnlich wie apt bzw. aptitude unter Debian GNU/Linux und entspricht der Funktionalität des FreeBSD Ports System. Die Installation gestaltet sich dabei recht einfach:
Zuerst lädt man sich die aktuellste für die Betriebssystemversion verfügbare Installationsdatei (derzeit Macports 1.6.0). Außerdem wird Xcode benötigt, das man entweder auf dem Installationsmedium (z.B. Leopard Install-DVD) vorfindet, oder die aktuellste Version von der “Apple Developer Connection“-Seite geladen werden kann (Registrierung erforderlich).
Die Installation von MacPorts startet man mit dem Öffnen des Installers “MacPorts-1.6.0.pkg”:
Nach dreimaligem Klicken auf Fortfahren, muss man den Lizenzvertrag mit “Agree” akzeptieren:
Die Installation wird mit “Installieren” gestartet:
“MacPorts-1.6.0 Installationsskript ausführen” kann einige Zeit (bis zu mehreren Minuten) in Anspruch nehmen:
Die Installation kann mit “Schließen” abgeschlossen werden:
Im Terminal/in der Konsole sollte man nun MacPorts mit dem Befehl “port” starten können:
port
In meinem Fall hat dies allerdings noch nicht geklappt, wie man an der Ausgabe “-bash: port: command not found” erkennen kann. Deshalb musste ich in meinem Bash-Profil unter “~/.profile” den Pfad von MacPorts “/opt/local/bin” der PATH-Variable hinzufügen (anstelle von mate kann selbtsverständlich auch ein anderer Editor verwendet werden):
mate ~/.profile
Im Editor wird der PATH-Variable der Pfad zu MacPorts hinzugefügt:
export PATH=$PATH:~/bin:/opt/local/bin

Nach dem Neustart der Konsole kann nun “port” verwendet werden:
port
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11. October 2008 - 14:45
Danke
Mfg