May 19

Möchte man eine Webseite nicht von der Wayback Machine (archive.org) archiviert haben, so gibt es eine einfache Möglichkeit um dies zu verhindern. Im Hauptverzeichnis erstellt man eine Datei namens “robots.txt”, welche im Fall der Domain “blogix.net” über “http://www.blogix.net/robots.txt” erreichbar sein muss. In die Datei “robots.txt” schreibt man folgendes:

User-agent: ia_archiver
Disallow: /

Dies verbietet “ia_archiver” (Wayback Machine) den Zugriff auf das Wurzelverzeichnis (“/”). Selbstverständlich kann auch jeder beliebige andere Pfad angegeben werden. “/preislisten/” beispielsweise würde das Archivieren von “http://www.blogix.net/preislisten/” und dessen Dateien und Unterverzeichnisse verbieten.

Bereits erzeugte Abbilder der Webseite werden mit dieser Anweisung ebenfalls aus dem Archiv entfernt. Berücksichtigen muss man allerdings, dass es mehrere Woche dauern kann, bis die Seite reindiziert und somit die Aufforderung zur Entfernung gefunden wird. Etwas beschleunigen kann man dies, indem man explizit einen Antrag auf (Re-)Indizierung stellt.

May 18

Standardmäßig kann QuickTime Dateien im OGG Vorbis-Format leider (noch) nicht wiedergeben. Selbiges gilt auch für iTunes, da dieses auf den QuickTime-Player zur Wiedergabe zurückgreift. Glücklicherweise gibt es auf Xiph.Org ein kostenloses Plugin für Mac und Windows und macht somit beide Programme OGG Vorbis-kompatibel. Die Installation gestaltet sich (wie bei Apple-Produkten gewohnt) sehr einfach:

Zuerst muss die für das Betriebssystem passende Datei geladen werden. Unter Windows wird die Installation vermutlich mit Hilfe eines Installationsprogramms durchgeführt, unter Mac OS X muss das Plugin entweder im System-Ordner (Plugin global verfügbar) oder im Benutzer-Ordner (Plugin nur für diesen Benutzer verfügbar) installiert werden. Hierfür legt man entweder in “/System/Library” (global) oder in “/Users/benutzername/Library” (Benutzer) den Ordner “Components” an, sollte dieser noch nicht existieren. In diesen kopiert man anschließend die Datei “XiphQT.component”. Ab sofort können QuickTime und iTunes OGG-Vorbis-Dateien wiedergeben.

May 16

Transparente PNG-Dateien werden im Internet Explorer 6 bzw. 5.5 standardmäßig nicht unterstützt. Anstelle der Transparenz wird eine graue Fläche angezeigt. Trotzdem möchte man sehr oft transparente PNG-Bilder benutzen, denn transparente GIFs erlauben keine Halbtransparenz (z.B. bei Schlagschatten) bzw. Ränder von Rundungen werden pixelig dargestellt. Damit transparente PNGs auch im Internet Explorer 6 bzw. 5.5. korrekt dargestellt werden, kann man einen PNGfix (z.B. von http://homepage.ntlworld.com/bobosola/) als JavaScript in die HTML-Seite integrieren:

<script defer type="text/javascript" src="js/pngfix.js"></script>

Das bringt jedoch den großen Nachteil, dass Hyperlinks auf bzw. um PNG-Bilder nicht mehr klickbar sind. Abhilfe schafft jedoch folgender CSS-Code in der Datei lt-ie7.css, der den Hyperlink wieder in der Vordergrund bringt (kann mit zusätzlichen Tags erweitert werden):

a {
  position: relative;
  z-index: 9999;
}

Dieser Code wird wie folgt in die HTML-Seite integriert:

<!--[if lt IE 7]>
<link rel="stylesheet" type="text/css" media="screen, projection" href="css/lt-ie7.css" />
<script defer type="text/javascript" src="js/pngfix.js"></script>
<![endif]-->

Hintergrundgrafiken im CSS können für Internet Explorer 6 bzw. 5.5. (in der Datei lt-ie7.css) ohnehin recht einfach transparent gemacht werden, ein Fix ist somit hierfür nicht notwendig:

div#content {
  background-image: none;
  filter:progid:DXImageTransform.Microsoft.AlphaImageLoader(src='/images/content-bg.png', sizingMethod='crop');
}

Zuerst wird das bereits für andere Browser vorhandene Hintergrundbild entfernt und dieses mit “filter” für den IE kompatibel wieder eingefügt.

May 14

Eine einfache Möglichkeit aktuelle Versionen von Apache, PHP, Perl und MySQL auf den Mac zu bekommen, ist XAMPP zu installieren. Auch für Wechsler von anderen Betriebssystemen ist das interessant, da XAMPP auch für Windows, Linux und Solaris verfügbar ist. Der Vorteil von XAMPP ist, dass sich alle genannten Programme sehr einfach und ohne viel Konfigurationsaufwand installieren lassen und obendrein sogar kostenlos ist. Einziges fehlendes Feature ist das Starten beim Systemstart, das besonders für Web-Entwickler wichtig ist, das unter Mac OS X hinzuzufügen ist allerdings recht einfach:

Als erstes startet man Terminal, wechselt in den StartupItems-Ordner und erstellt einen Ordner für das neue StartupItem in den man auch gleich wechselt:

cd /System/Library/StartupItems/
sudo mkdir Xampp
cd Xampp/

In diesem Ordner müssen nun zwei Dateien namens StartupParameters.plist und Xampp (selber Name wie der StartupItem-Ordner) erstellt und die erforderlichen Rechte gesetzt werden:

sudo touch StartupParameters.plist Xampp
sudo chmod 0755 *

In der Datei “StartupParameters.plist” muss man nur eine Beschreibung einfügen:

{
  Description = "Xampp";
}

In der Datei “Xampp” müssen die Funktionen StartService(), StopService() und RestartService() gesetzt werden:

#!/bin/sh
#
# Xampp StartupItem script
#
. /etc/rc.common
StartService ()
{
  ConsoleMessage "Starting Apache..."
  /Applications/xampp/xamppfiles/mampp startapache
  ConsoleMessage "Starting MySQL..."
  /Applications/xampp/xamppfiles/mampp startmysql
}
StopService ()
{
  ConsoleMessage "Stopping Apache..."
  /Applications/xampp/xamppfiles/mampp stopapache
  ConsoleMessage "Stopping MySQL..."
  /Applications/xampp/xamppfiles/mampp stopmysql
}
RestartService ()
{
  StopService
  StartService
}
RunService "$1"

Voraussetzung für die Funktion ist, dass XAMPP im Programme-Ordner (“/Applications/xampp”) installiert wurde, und sich die Datei “mampp” im Ordner “/Applications/xampp/xamppfiles/” befindet, andernfalls muss man die Pfade in der Datei “Xampp” entsprechend anpassen. Beim nächsten Systemstart sollte XAMPP automatisch gestartet werden, andernfalls muss man Pfade bzw. Dateirechte überprüfen.

May 12

Die Installation von CentOS (basiert auf und ist kompatibel Red Hat Enterprise Linux, allerdings ohne teuren Support-Vertrag erhältlich) mittels Netinst-CD gestaltet sich im Gegensatz zur Netinst von Debian als aufwendig/schwierig. Zuerst muss die Netinst-CD von CentOS von einem Spiegel-Server geladen werden. Nachdem von der Netinst-CD gestartet wurde, startet wie erwartet der Installationsprozess (bis hierher analog zu Debian, nun folgt der ungewöhnliche Teil). Bereits nach kurzer Zeit erscheint eine Aufforderung zur Auswahl des Installationsmediums:

Das Laden von einem Spiegel-Server passiert also nicht wie bei Debian automatisch, sondern es muss ein nahegelegener Server aus der Liste ausgesucht und anschließend händisch angegeben werden. Nachdem man den gewünschten Server (z.B. http://mirror.eunet.at/5.1/os/i386/) gefunden hat, muss man zuerst das Medium festlegen (in diesem Fall HTTP):

Anschließend muss TCP/IP konfiguriert werden. In diesem Fall kann die IP-Adresse glücklicherweise per DHCP bezogen werden:

Abschließend müssen noch Servername und Verzeichnis angegeben werden, damit die Netinst beginnen kann: