Jun 28

TextMate ist ein toller Editor für Mac OS X und wird bereits von Haus aus mit sehr vielen unterstützen Sprachen ausgeliefert. Allerdings kann kein Editor alle benötigten Anforderungen bzw. Sprachen unterstützen. Glücklicherweise ist es sehr einfach TextMate mit Bundles zu erweitern und diesem neue Sprachen beizubringen. Wenig bekannt ist, dass es im SVN-Repository von TextMate weitere Bundles und somit zusätzliche Sprachen gibt, die auch sehr einfach geladen und eingebunden werden können.

Um die Bundles erstmalig zu laden beendet man TextMate (sofern gestartet) und wechselt in das Terminal, wo man folgende Befehle ausführt:

mkdir -p /Library/Application\ Support/TextMate
cd !$
export LC_CTYPE=en_US.UTF-8
svn co http://macromates.com/svn/Bundles/trunk ./

Um die Bundles immer auf dem neuesten Stand zu halten, legt man mit “sudo vi /usr/local/bin/mateup” ein neues Script mit folgendem Inhalt an:

#!/bin/sh
cd /Library/Application\ Support/TextMate
export LC_CTYPE=en_US.UTF-8
sudo svn update

Anschließend muss man mit “chmod +x /usr/local/bin/mateup” dem Skript noch die benötigten Ausführungsrechte verpassen. Immer wenn man die neuesten Bundles laden möchte, muss man im Terminal nur noch “/usr/local/bin/mateup” eintippen.

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Jun 22

Von Servern müssen regelmäßig (je öfter desto besser, mindestens aber täglich) Backups erstellt werden. Confixx liefert bereits fertige Skripts mit, mit denen sehr einfach ein vollständiges Backup und anschließend auch wieder eine Wiederherstellung (Restore) durchgeführt werden können.

Backup erstellen:

Für die Erstellung des Backups ist nur ein einziger Befehl notwendig:

# Backup erstellen
/root/confixx/backup.pl -d /backup/confixx_dump.tgz -f

Die damit erstellte(n) Backup-Datei(en) müssen irgendwo sicher gespeichert werden (z.B. auf Bandlaufwerken), denn auf dem selben System machen sie wenig Sinn, sollte dieses ausfallen.

Wiederherstellung oder Restore:

Ist das betroffene System ausgefallen oder sollen die Daten auf ein neues System übertragen werden, muss das Backup wiederhergestellt werden. Als erstes erstellt man dafür eine Mapping-Datei für die automatische Anpassung der alten Konfiguration an die neuen Gegebenheiten. Die angegeben dump-Datei ist die mit dem Backup-Skript erstellte Datei (siehe “Backup erstellen”):

# Mapping-Datei erstellen
/root/confixx/restore.pl --mapping --dump /backup/confixx_dump.tgz --map /backup/confixx_map.map

Wurde beim Backup die Dump-Datei (z.B. confixx_dump.tgz) in mehrere Dateien der Größe von 2GB gesplittet (z.B. confixx_dump.tgz.aa und confixx_dump.tgz.ab), so muss als Dump-Datei beim Mapping der Dateiname ohne die zusätzlichen Endungen der Split-Dateien angegeben werden (z.B. wieder confixx_dump.tgz).

Diese Mapping-Datei muss nun bearbeitet (z.B. mit dem Editor vi) und die neue Konfiguration (z.B. neue IP-Adressen, Nameserver, etc.) eingetragen werden:

# Mapping-Datei bearbeiten
vi /backup/confixx_map.map

Als letzter Schritt in der Verwendung der Confixx Backup-Scripts muss nun die Wiederherstellung gestartet werden. Der Parameter clean sorgt für die Löschung der Datenbank vor dem Restore, damit keine alten Einträge mit den neuen “Konkurrieren”:

# Restore durchführen
/root/confixx/restore.pl --restore --dump /backup/confixx_dump.tgz --map /backup/confixx_map.map --clean

Nachdem man die Migration überprüft und ggf. fehlende Dateien/Konfigurationen/etc. übertragen bzw. ausgebessert hat, sind Backup und Restore abgeschlossen.

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Jun 21

Unter Linux (z.B. Debian) muss man sich um administrative Tätigkeiten (z.B. Installation von Programmen) ausführen zu dürfen mit dem Superuser root anmelden. Verwendet man beispielsweise einen Desktop-Manager (z.B. GDM), so ist die Anmeldung als root zumindest unter Debian nicht erlaubt. Damit soll unterbunden werden, dass übliche Tätigkeiten wie etwa erstellen von Texten mit Superuser-Rechten durchgeführt werden, obwohl diese nicht benötigt werden. Wäre man immer mit Superuser-Rechten angemeldet, bestünde jederzeit die Gefahr, das System zu beschädigen. Ob durch Eigenverschulden oder ein fremdes Skript ist schlussendlich egal, denn das System wäre kaputt. Deshalb sollte man immer als Benutzer mit eingeschränkten Rechten arbeiten.

In der Konsole werden die Befehle su bzw. sudo (u.U. erst nach expliziter Installation) bereitgestellt. Diese erlauben es als Benutzer mit eingeschränkten Rechten Programme/Skripte mit Superuser-Rechten auszuführen. Doch zwischen beiden Befehlen besteht ein nicht zu vernachlässigender Unterschied. Wechselt man mit dem Befehl zu den Superuser-Rechten, so muss das Passwort von root eingegeben werden und man bleibt so lange mit Superuser-Rechten angemeldet, bis man sich selbst wieder abmeldet. Der Befehl sudo erfordert die Eingabe des eigenen Passworts und besitzt außerdem einen Timeout. Nach Ablauf des Timeouts fordert sudo erneut zur Eingabe des Passworts auf. Da die “Abmeldung” der Superuser-Rechte bei sudo automatisch erfolgt, kann auf einem Computer nach Ablauf dieser Zeit kein Unsinn gemacht werden, sollte dieser unbeaufsichtigt bleiben und anderen Menschen zugänglich sein.

Wenn man einen Befehl mit Superuser-Rechten ausführen möchte, verwendet man sudo. Möchte man allerdings mehrere Befehle mit Superuser-Rechten ausführen, dennoch nicht auf den sicheren und bequemen Timeout verzichten, kann man sudo su in die Konsole eintippen. Bis zum Auftreten des Timeouts hat man Superuser-Rechte in der Konsole, d.h. alle Befehle die ab diesem Zeitpunkt bis zum Timeout ausgeführt werden, werden mit Superuser-Rechten ausgeführt.

Ein weiterer Vorteil von sudo ist, dass mehrere Benutzer mit eingeschränkten Rechten administrative Aufgaben erledigen können, ohne dass sie das Passwort von root wissen müssen. Außerdem können die erlaubten Aufgaben mit sudo beschränkt werden.

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Jun 13

So toll die Bedienung des Computers mit der Mighty Mouse auch ist, so schlecht ist die technische Umsetzung des eingebauten Scrollball. Dieser tastet die Scrollrichtung nämlich wie die ersten Computermäuse ab, nämlich mechanisch und nicht auf die unempfindlichere optische Art und Weise. So befinden sich nämlich vier Rollen im Inneren, die die Scrollrichtung abnehmen und in regelmäßigen Zeitabständen verschmutzen.

Zur Reinigung der Rollen bzw. des Scrollballs hat Apple den Support-Artikel “Reinigung Ihrer Mighty Mouse” veröffentlicht. Die Freude nach Durchführung dieser Lösung ist allerdings nur von kurzer Dauer, da der Scrollball sehr schnell wieder verschmutzt. Außerdem verklebt durch die Reinigung mit einem feuchten Tuch der Schmutz zum Teil im Inneren der Mighty Mouse und nur ein kleiner Teil kann tatsächlich nach außen befördert werden und mit der Mighty Mouse wieder kurzzeitig gescrollt werden. Nach jedem Reinigen verklebt mehr und mehr Schmutz, bis diese Art der Reinigung keinen Effekt mehr zeigt.

Ein weiterer Artikel beschreibt die Reinigung des Scrollballs mit einem Klebestreifen. Diese Lösung ist etwas effektiver als die von Apple vorgeschlagene, allerdings ist diese gefährlich, denn im Inneren befindet sich eine kleine Metallzunge, die für den Mittelklick verantwortlich ist. Bleibt der Klebestreifen daran hängen, kann die Metallzunge abbrechen und kein Mittelklick mehr durchgeführt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist es den Scrollball der Mighty Mouse auf einem Blatt Papier hin und her zu rollen. Diese Lösung ist meiner Meinung nach die Effektivste der bisher genannten. Allerdings ist mir dabei, die Metallzunge für den Mittelklick abgebrochen, wie dies auch bei der Reinigung mit dem Klebestreifen passieren kann, da für diese Lösung die Mighty Mouse mit etwas Druck gerollt werden muss. Außerdem hat dabei der Scrollball meiner Mighty Mouse ein paar Kratzer bekommen, weshalb dieser nun teilweise an den Rollen hängen bleibt und ein ordentliches Scrollen dadurch nicht mehr möglich ist.

Die für mich beste und effektivste Lösung habe ich auf Youtube gefunden:

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Zu bedenken ist dabei allerdings, dass der Rahmen verklebt/verschweißt ist und deshalb aufgebrochen werden muss. Weiters sollte man die nötige Zeit (etwa 20-30 min.) und Feinmotorik mitbringen, da wirklich sehr kleine Teile zu bearbeiten/reinigen sind. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass die Mighty Mouse nach geglückter Reinigung und Zusammenbau wieder wie direkt nach dem Kauf funktioniert. Benötigt habe ich hierfür folgende Werkzeuge:

  • Cutter- bzw. Stanley-Messer (zum Öffnen der Mighty Mouse; anstelle der Klemmschiene für Dokumente)
  • Feinmechaniker-Schraubenzieher/Schraubendreher (zum Öffnen des Scrollballs; Größe: Phillips #00)
  • Bürste (zum Reinigen; z.B. Zahnbürste)
  • Pinzette (zum Einsetzen der Rollen)
  • Heiseklebepistole (zum Zukleben des Rahmens der gelöst werden muss; alternativ auch anderer Kleber)

Da die Metallzunge meiner Mighty Mouse beim Reinigen auf Papier abgebrochen ist, werde ich für die schnelle Reinigung des Scrollballs meiner neue Mighty Mouse die Lösung von Apple wählen. Ist diese nicht weiter effektiv, werde ich die Mighty Mouse öffnen und eine Intensiv-Reinigung durchführen.

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Jun 12

Damit sich Umsteiger bereits vorab auf ihren neuen Mac freuen und sich seelisch bereits auf die erste Begegnung mit Mac OS X Leopard vorbereiten können, habe ich hier einen Screenshot eines MacBooks direkt beim ersten Systemstart festgehalten:

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