Jul 31

Normalerweise ist in TYPO3 der Doctype XHTML xhtml_trans voreingestellt. Allerdings ist es auch schon passiert, dass kein Doctype mehr angezeigt wurde und deshalb sollte immer ein Doctype explizit in TypoScript gesetzt werden.

Um den gewünschten Doctype in TYPO3 zu konfigurieren muss man in TypoScript eine der folgenden Option für config.doctype festlegen:

  • none (Kein Doctype – notwendig wenn die Seite in eine andere serverseitig eingebunden wird)
  • xhtml_trans
  • xhtml_strict
  • xhtml_frames (für öffentliche Webseiten aus SEO-Gründen nicht zu empfehlen)
  • xhtml_11
  • xhtml_20

Zu Problemen kommt es allerdings im Internet Explorer mit dem einleitenden XML-Prolog, da dieser in den Quirks-Modus schaltet und das Box-Modell falsch interpretiert. Deshalb sollte mit der Option config.xmlprologue = none der XML-Prolog für den Internet Explorer ausgeschaltet werden.

Eine vollständige und saubere Doctype-Konfiguration sieht deshalb wie folgt aus:

config {
	doctype = xhtml_trans
	xhtml_cleaning = all
}
[browser = msie]
config.xmlprologue = none
[global]
Jul 29

Apple hat derzeit zahlreiche Probleme mit MobileMe wenn man den Beiträgen in Foren usw. glauben schenkt. Negativ für Apple ist außerdem, dass Google deren Kalender nun mit CalDAV-Unterstüzung ausgestattet hat und somit eine kostenlose Alternative zu Apple MobileMe bereitstellt, sofern nur synchronisierte Kalender benötigt werden. Mit Google Mail steht außerdem eine alternative für E-Mail bereit.

Die Einrichtung in Apple iCal gestaltet sich sehr einfach:

Zuerst startet man iCal und wählt aus dem Menü “iCal > Einstellungen” aus:

Hier wechselt man zu “Accounts” und klickt das “+”-Symbol am Ende der Liste:

Die “Beschreibung” kann beliebig gewählt werden. Als “Benutzername” und “Kennwort” müssen die Daten des Google-Kontos eingegeben werden. Als “Account-URL” muss “https://www.google.com/calendar/dav/<benutzername>/user” eingegeben werden, wobei “<benutzername>” mit dem Benutzernamen des Google-Kontos zu ersetzen ist. Ein Klick auf “Hinzufügen” beendet die Eingabe der Einstellungen:

Google Kalender ist nun in den Account-Einstellungen zu sehen und kann somit verwendet und synchronisiert werden:

In den Einstellungen des Kalenders können Online noch zusätzliche Kalender angelegt werden, die auch in iCal eingerichtet werden können. In der Account-URL muss allerdings anstelle des Benutzernames die Kalender-ID eingegeben werden.

Jul 28

Apple liefert Dictionary (Lexikon) leider nur mit einem englischen Wörterbuch aus, selbst wenn man eine deutsche Betriebssystemversion von Mac OS X besitzt und installiert hat. Grundsätzlich sollte man davon ausgehen können, dass das mitgelieferte Wörterbuch (auch) die Sprache des Betriebssystems unterstützt, leider ist das aber nicht so.

Glücklicherweise erlaubt Dictionary die Installation von Plug-Ins und glücklicherweise war auch jemand so nett ein solches zu erstellen. Auf der Seite Dekl.de findet man Plug-Ins die Dictionary um einen deutschen Thesaurus und um ein Deutsch-Englisch-Wörterbuch erweitern. Download und Verwendung sind kostenlos, die Installation gestaltet sich dank des gewohnten Installationsprogramms sehr einfach.

Einstellungen zu den Wörterbüchern kann man wie gewohnt über “Lexikon > Einstellungen” festlegen. Bei der Suche mit Spotlight werden Ergebnisse für die Sprache angezeigt, die in Lexikon ausgewählt wurde – Online Abfragen werden bei der Spotlight-Suche nicht durchgeführt. In Programmen die Dictionary unterstützen (Im Kontextmenü dieser Programme wird “Im Lexikon nachschlagen” angezeigt), kann man auch ctrl+cmd+D drücken um die Beschreibung aus Dictionary für ein Wort zu erhalten – das zu verwendende Wörterbuch kann in der Fußzeile dieses Fensters ausgewählt werden.

Sollte man die Plug-Ins/Sprachen wieder deinstallieren wollen, so braucht man nur die Order “OpenThesaurus Deutsch.dictionary” bzw. “BeoLingus Deutsch-Englisch.dictionary” aus “/Library/Dictionaries” zu löschen.

Jul 27

Google schreibt in seinem offiziellen Blog, dass die Suchmaschine erstmals Inhalt von mehr als einer Billion eigenständigen Domains finden kann bzw. auf diese verlinkt. Die Entwicklung der letzten Jahre ist gigantisch:

  • 1998: 26 Mio. Seiten
  • 2000: 1 Mrd. Seiten
  • 2008: 1 Bio. Seiten

Google bezeichnet das Erreichen des Ziels von 1.000.000.000.000 Adressen mit eigenständigem Inahlt als Meilenstein. Weiters schreibt Google, dass viel mehr Domains existieren, die allerdings ausgefiltert wurden, da es sich nur um Seiten mit dem selben Inhalt handelt (mehrere Domains für einen Inhalt) oder um anders aufbereiteten/dargestellten Inhalt (mehrere Domains, selber Inhalt, unterschiedliches Aussehen).

Jul 26

Bei der Entwicklung von Webseiten werden (logischerweise) sehr oft Änderungen an HTML, CSS, JS, etc. durchgeführt. Dabei kann es passieren, dass Änderungen nach dem erneuten Laden der Seite (Refresh/Reload) nicht angezeigt werden, da die Seite bzw. die eingebundenen Dateien aus dem Cache des Browsers und nicht wie gewünscht erneut vom Server geladen werden. D.h. es sieht so aus, als ob die durchgeführten Änderungen (auch) nicht den gewünschten Effekt hervorrufen, obwohl sie das (wenn die komplette Seite vom Server geladen werden würde) vielleicht machen.

Abhilfe schafft es, wenn man den lokalen Cache im Browser deaktiviert. Dafür kann man entweder in den Einstellungen des Browsers die gewünschte Einstellung vornehmen, was aber beim Besuch von anderen Webseiten (beim “normalen” Surfen) nicht unbedingt erwünscht ist.

Für auf der Gecko-Engine basierende Mozilla-Browser gibt es die Web Developer Toolbar von Chris Pederick. Diese erlaubt es den Cache sehr einfach zu deaktivieren bzw. auch wieder zu aktivieren:

Eine weitere und wohl die bequemste Möglichkeit ist es, die Tastenkürzel der einzelnen Browser zu verwenden, die nicht nur die Seite neu laden, sondern auch den lokalen Cache der aktuellen Seite löschen:

  • Internet Explorer: Strg + F5 (Windows)
  • Firefox: Strg + F5 oder Strg + Umschalt + R (Windows) bzw. Cmd + Umschalt + R (Mac)
  • Safari: Cmd + Umschalt + R (Mac)