Dank steigender Bandbreiten und günstigeren Monatsgebühren für das Internet nehmen die Anzahl der Webapplikationen wie Google Apps immer weiter zu. Wer selten Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation benötigt, möchte nicht unbedingt unnötig Speicherplatz für kostenlos erhältliche Office Suiten wie OpenOffice oder NeoOffice belegen, oder gar Microsoft Office kaufen. Auch häufig verwendete Applikationen in Firmen wie Support- und Customer Relationship Systeme sind meist nur als Webapplikation verfügbar. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass für jede Applikation ein eigener Tab im Browser benötigt wird. Besonders ärgerlich wird es, wenn nicht gespeicherte Arbeiten aufgrund eines abgestürzten Browsers verloren gehen.
Abhilfe schafft das für Mac OS X kostenlos erhältliche Programm Fluid. Aus Webapplikationen werden eigenständige Cocoa-Programme (wie z.B. Safari oder Mail) erzeugt, die als Icon im Dock oder in der Menüleiste abgelegt werden können. Diese Webapplikationen sind dadurch schnell griffbereit, ohne zuerst einen Browser starten oder den Tab wechseln zu müssen. Hervorragend geeignet ist Fluid übrigens auch für Webmail-Benutzer.
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