Jan 24
In der Standardkonfiguration von TYPO3 werden externe Links mit target=”_blank” versehen, entsprechen somit nicht mehr dem XHTML 1.0 Strict-Standard und überschreiben die Browser-Voreinstellungen des Benutzers. Anstelle von XHTML 1.0 Strict könnte man den DOCTYPE wechseln, z.B. XHTML 1.0 Transitional verwenden. Meine Meinung ist allerdings, dass man als Webentwickler nicht in die bevorzugten Einstellungen der Benutzer eingreifen sollte und deshalb sollte man unter anderem target=”_blank” nicht verwenden. In TYPO3 sind zahlreiche Einstellungen mittels TypoScript vorzunehmen, um (alle) target=”_blank” aus den Links zu entfernen. Folgende Einstellungen sind hierfür erforderlich und müssen in das “CONSTANTS”-Feld des Templates der Root-Page eingefügt werden:
PAGE_TARGET =
content.pageFrameObj =
styles.content {
links {
extTarget =
target =
}
loginform.target =
mailform.target =
searchresult {
resultTarget =
target =
}
}
Jan 23
Möchte man in vBulletin die Checkbox “Lesebestätigung für diese Nachricht anfordern” beim Erstellen von Privaten Nachrichten vorausgewählt haben, so ist der offizielle Weg das Template “pm_newpm” zu bearbeiten. Eine nette Erweiterung wäre es, wenn jeder Benutzer selbst entscheiden kann, ob beim Versenden von Privaten Nachrichten die Checkbox für die Lesebestätigung vorausgewählt ist, das lässt sich auch sehr einfach umsetzen:
Im AdminCP von vBulletin erstellt man unter “Profilfelder > Profilfeld hinzufügen” ein neues Feld (hier: vom Typ “Checkbox mit Mehrfachauswahl”) – diese Felder erscheinen im Kontrollzentrum des Benutzers unter “Mein Profil > Profil bearbeiten”. Nach der Erstellung eines neuen Feldes kann unter “Profilfelder > Profilfelder verwalten” der automatisch vergebene Name eingesehen werden (hier: “field5″).
Damit diese Einstellung auch beim Erstellen von Privaten Nachrichten für jeden Benutzer ihre Wirkung zeigt, muss noch das Template “pm_newpm” modifiziert werden. Hierfür navigiert man zu “Styles & Templates > Styles verwalten” und erweitert den aktivierten Style mit einem Klick auf den Button “<< >>”. Daraufhin öffnet sich eine Liste mit diversen Bereichen. Mit einem Doppelklick erweitert man “Private Nachrichten (Private Message)” und mit einem weiteren Doppelklick auf “pm_newpm” gelangt man in den Bearbeitungsmodus. Im Template sucht man nun nach “<input type=”checkbox” name=”receipt” value=”1″ id=”cb_receipt” $checked[receipt] />” und ersetzt es mit “<input type=”checkbox” name=”receipt” value=”1″ id=”cb_receipt” $checked[receipt] <if condition=”$bbuserinfo[field5][0] == 1″>checked=”checked” </if>/>”. Wird ein anderer Feld-Typ als der oben genannte verwendet, muss selbstverständlich auch die Condition entsprechend angepasst werden.
Jan 15
Mac OS X verhindert das Ausführen von mehreren Instanzen eines Programms unter einem Benutzer. Bei Instant Messengern ist es allerdings häufig der Fall, dass man zumindest zwei Accounts/Konten (z.B. Privat und Firma) besitzt und mit diesen auch zur selben Zeit Online sein möchte. Skype verwendet leider ein proprietäres Protokoll und es ist somit nicht möglich Programme wie Adium für die Verbindung mit mehreren Konten einzusetzen, sondern man ist auf das Skype.app angewiesen. Skype selbst unterstützt auch nicht die Verwendung von mehreren Konten gleichzeitig. D.h. es bleibt nur die Möglichkeit zwei Instanzen von Skype laufen zu lassen, dafür muss man folgendes machen:
- Ein zweites Benutzerkonto (hier: “Privat”) für Mac OS X wird benötigt, d.h. dieses muss in den Systemeinstellungen anlegt sein bzw. werden
- Erste Skype-Instant wie gewohnt oder über das Terminal starten: “/Applications/Skype.app/Contens/MacOS/Skype”
- Benutzer im Terminal wechseln: “su Privat” (zuvor festgelegtes Passwort für den Benutzer muss eingegeben werden)
- Zweite Skype-Instanz über das Terminal starten: ”/Applications/Skype.app/Contens/MacOS/Skype”
Das lässt sich auch alles automatisieren, indem man sich ein kleines Shell-Skript schreibt. Damit das Passwort nicht immer eingegeben werden muss, kann auch die sudoers-Datei entsprechend bearbeitet werden – über eventuelle Sicherheitseinbußen sollte man sich im Klaren sein.
Jan 06
In XML sind nur die fünf wichtigsten Entitäten (general entities) definiert. Diese sind erforderlich, um eine korrekte XML-Syntax erstellen zu können. Vom Benutzer lassen sich diese um zusätzliche Zeichen erweitern, oder vordefinierte DTD aus SGML oder HTML einbinden, das wird aber i.d.R. nicht benötigt.
Die fünf wichtigsten Entitäten sind:
" => "
& => &
' => '
< => <
> => >
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