Am 14. Februar 2009 wurde Debian GNU/Linux 5.0 (Codename “Lenny”) veröffentlicht und löst somit Debian GNU/Linux 4.0 (Codename “Etch”) als aktuelle stabile Version des Debian-Projekts ab. Die aktuelle Version unterstützt nun zwölf unterschiedliche Architekturen, unter anderem auch aktuelle Intel und AMD-Plattformen mit 64bit, hinzugekommen ist Marvells Orion-Plattform, die in zahlreichen Speicherlösungen zum Einsatz kommt und die Unterstützung für Netbooks. Die Paketverwaltung apt bietet nun die Möglichkeit Paketbeschreibungen in der Sprache des Benutzers auszugeben, sofern eine Übersetzung vorhanden ist. Weitere Neuerungen können der Presseveröffentlichung entnommen werden.
Remote-Management (RMC) bzw. Light Out Management (LOM) wird vor allem in Servern in Rechenzentren eingesetzt, insbesondere dort wo eine Anwesenheit eines Administrator nicht (immer) möglich (z.B. Mietservern) oder zu teuer ist – allgemein um (eine große Anzahl an) Server ferngesteuert (remote) betreuen und betreiben zu können. LOM überwacht laufend den Zustand des Systems, die bereitgestellte Funktionalität (Ein-/Ausschalten, Überwachung von Temperaturen, KVM, Booten von Medien über IP, Verhalten im Problemfall,…) ist vom Hersteller abhängig. Damit diese Technik funktioniert, handelt es sich um ein völlig autonomes System im Server, das über unabhängige Anschlüsse (Netzwerk und Strom) verfügt, sodass eine Erreichbarkeit auch bei ausgeschalteter Server-Hardware oder Defekt gewährleistet ist. Üblicherweise ist LOM nur im höheren Preissegment und für den Dauerbetrieb ausgelegten Systemen verfügbar.
Bedeutende Hersteller von Servern bieten LOM-Funktionalität unter folgenden Namen:
- Dell: Dell Remote Access Card (DRAC) [Wikipedia]
- HP: Integrated Lights-Out (iLO) [Wikipedia]
- Fujitsu Siemens: RemoteView
- IBM: Remote Data Management
- SUN: Advanced Lights Out Manager (ALOM)
Nachdem man den Fix entsprechend TYPO3-SA-2009-002 angewendet hat, möchte/sollte man auch überprüfen ob der gewünschte Erfolg eingetreten ist, die Lücke geschlossen und die Sicherheit für diese TYPO3-Installation nun gewährleistet ist. Mit einem Python-Skript kann dies sehr einfach überprüft werden.
Wenn man Anrufe im Auftrag von anderen Personen durchführt oder man nicht möchte, dass ein Gesprächspartner die Rufnummer kennt, von der aus angerufen wurde, so kann man das Mitsenden der eigenen Rufnummer einzeln/pro Anruf unterbinden. In den Einstellungen jedes Mobiltelefons kann man die Vorauswahl treffen, ob die eigene Rufnummer grundsätzlich mitgesendet werden soll, oder nicht. Je nach Voreinstellung kann man pro Rufnummer mit einer Vor-Vorwahl festlegen, ob die angerufene Person die eigene Rufnummer sehen soll.
#31#Rufnummer (z.B. #31#123451234567) unterdrückt die eigene Rufnummer.
*31#Rufnummer (z.B. *31#123451234567) übermittelt die eigene Rufnummer.
Selbstverständlich können oben genannte Vor-Vorwahlen auch im Telefonbuch gespeichert werden und somit die gewünschte Auswahl pro Person/Gesprächspartner individuell festgelegt werden. Somit kann auf das umständliche Umschalten vor und nach einem Anruf im Menü verzichtet werden. Die Vor-Vorwahlen funktionieren übrigens auch im Festnetz.
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Wenn man mittels AJAX Daten von TYPO3 laden möchte, stößt man auf das Problem, dass TYPO3 grundsätzlich immer das Template rendert und somit eine Ausgabe von reinen Daten (z.B. XML oder JSON) nicht ohne weiteres möglich ist. Da aber die Ausgabe von reinen Daten (ohne Template) des Öfteren benötigt wird, stellt TYPO3 bereits ein Feature namens eID bereit. Sobald in der URL der Parameter eID vorkommt, wird eine alternative Rendering-Engine benutzt und es kann eine reine Daten-Ausgabe mit PHP erzeugt werden, ohne auf die gewohnten Funktionen aus dem TYPO3-Framework verzichten zu müssen.
Um dieses Feature nutzen zu können, muss man wie folgt vorgehen (analog zu TYPO3 CLI):
- Erstellen eines Ordners namens “eid” im Ordner der Extension (z.B. in “typo3conf/ext/extensionkey/”)
- Erstellen einer Datei (z.B. “class.tx_extensionkey_eid.php” – Name grundsätzlich egal) im in Schritt 1 erstellten Ordner “eid” mit dem Inhalt [1]
- Erstellen (sofern noch nicht vorhanden) der Datei “ext_localconf.php” im Ordner der Extension (z.B. in “typo3conf/ext/extensionkey/”) mit dem Inhalt [2] (vorhandenen Inhalt nicht überschreiben, sondern nur hinzufügen)
- Aufrufen des Skripts (z.B. “http://localhost/?eID=extensionkey”)
[1]:
<?php
/***************************************************************
* Copyright notice
*
* (c) 2009 Your name <email@example.com>
* All rights reserved
*
* This script is part of the TYPO3 project. The TYPO3 project is
* free software; you can redistribute it and/or modify
* it under the terms of the GNU General Public License as published by
* the Free Software Foundation; either version 2 of the License, or
* (at your option) any later version.
*
* The GNU General Public License can be found at
* http://www.gnu.org/copyleft/gpl.html.
*
* This script is distributed in the hope that it will be useful,
* but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of
* MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE. See the
* GNU General Public License for more details.
*
* This copyright notice MUST APPEAR in all copies of the script!
***************************************************************/
if (!defined ('PATH_typo3conf')) die ('Access denied: eID only.');
require_once(PATH_tslib . 'class.tslib_pibase.php');
class tx_selfadmin_eid extends tslib_pibase {
var $prefixId = 'tx_extensionkey_eid'; // Same as class name
var $scriptRelPath = 'eid/class.tx_extensionkey_eid.php'; // Path to this script relative to the extension dir.
var $extKey = 'extensionkey'; // The extension key.
function eid_main() {
$GLOBALS['TSFE']->fe_user = tslib_eidtools::initFeUser();
tslib_eidtools::connectDB();
var_dump($GLOBALS['TSFE']->fe_user);
}
}
$extensionkey = t3lib_div::makeInstance('tx_extensionkey_eid');
$extensionkey->eid_main();
?>
Möchte man in diesem Skript nun auf Funktionen (z.B. Datenbank) aus dem TYPO3-Framework zurückgreifen, so muss man für die Instantiierung selbst sorge tragen. In der Datei “typo3_src/typo3/sysext/cms/tslib/class.tslib_eidtools.php” findet man vorgefertigte Methoden um auf die Daten eines FE-Users oder die Datenbank zugreifen zu können (Verwendung siehe im Code oben).
[2]:
<?php ## Adding alternative output engine to eID mechanism $TYPO3_CONF_VARS['FE']['eID_include'][$_EXTKEY] = 'EXT:'.$_EXTKEY.'/eid/class.tx_extensionkey_eid.php'; ?>Artikel twittern