Remote-Management (RMC) bzw. Light Out Management (LOM) wird vor allem in Servern in Rechenzentren eingesetzt, insbesondere dort wo eine Anwesenheit eines Administrator nicht (immer) möglich (z.B. Mietservern) oder zu teuer ist – allgemein um (eine große Anzahl an) Server ferngesteuert (remote) betreuen und betreiben zu können. LOM überwacht laufend den Zustand des Systems, die bereitgestellte Funktionalität (Ein-/Ausschalten, Überwachung von Temperaturen, KVM, Booten von Medien über IP, Verhalten im Problemfall,…) ist vom Hersteller abhängig. Damit diese Technik funktioniert, handelt es sich um ein völlig autonomes System im Server, das über unabhängige Anschlüsse (Netzwerk und Strom) verfügt, sodass eine Erreichbarkeit auch bei ausgeschalteter Server-Hardware oder Defekt gewährleistet ist. Üblicherweise ist LOM nur im höheren Preissegment und für den Dauerbetrieb ausgelegten Systemen verfügbar.
Bedeutende Hersteller von Servern bieten LOM-Funktionalität unter folgenden Namen:
- Dell: Dell Remote Access Card (DRAC) [Wikipedia]
- HP: Integrated Lights-Out (iLO) [Wikipedia]
- Fujitsu Siemens: RemoteView
- IBM: Remote Data Management
- SUN: Advanced Lights Out Manager (ALOM)
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