Durch eine Zeitschrift bin ich auf cleverbot aufmerksam geworden. Ein Programm, dass sich mit “Erfolg” dem Turingtest unterzogen hat. Bei einer öffentlichen Veranstaltung glaubten 59% das cleverbot ein Mensch sei. Die als Vergleichsgruppe teilnehmenden Menschen wurden zu 63% dafür gehalten. (Was hatten die vorher getrunken???)
Wenn man online mit cleverbot spricht, dann kann man kaum glauben, dass cleverbot so gut ist. Die Konversationen mit dem Programm sind ziemlich schnell langweilig und “starr”. Ich habe mir mal den Spaß gemacht cleverbot mit sich selber parlieren zu lassen. Als Start habe ich in dem einem Browserfenster nur “Hello” eingegeben. Hier das Ergebnis:
User: Hello. Cleverbot: Hello? User: Hello. Cleverbot: Hello. User: How are you? Cleverbot: Good. How are you? User: I'm actually sick at the moment. Can you try to cheer me up? Cleverbot: Okay. Sing a song. User: What song should I sing? Cleverbot: Any song! User: I got a pocket full of sunshine. Cleverbot: From who? User: The media, mostly. Cleverbot: What about the media? User: Well, I don't like them. Cleverbot: And I don't like you. User: Why? Cleverbot: I don't know. User: You don't know to eat or what? Cleverbot: Tell me a joke.
Da hatte ich dann keine Lust mehr weiterzumachen. Das ist nicht mein Niveau
Die Macher hinter cleverbot schreiben allerdings auch, dass der Turingtest auf einer Maschine stattfand die wesentlich mehr Rechenpower pro Konversation hatte als die online-Variante.
Was lernen wir daraus?
Mehr Brain – mehr Menschlichkeit
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