Feb 14

Remote-Management (RMC) bzw. Light Out Management (LOM) wird vor allem in Servern in Rechenzentren eingesetzt, insbesondere dort wo eine Anwesenheit eines Administrator nicht (immer) möglich (z.B. Mietservern) oder zu teuer ist – allgemein um (eine große Anzahl an) Server ferngesteuert (remote) betreuen und betreiben zu können. LOM überwacht laufend den Zustand des Systems, die bereitgestellte Funktionalität (Ein-/Ausschalten, Überwachung von Temperaturen, KVM, Booten von Medien über IP, Verhalten im Problemfall,…) ist vom Hersteller abhängig. Damit diese Technik funktioniert, handelt es sich um ein völlig autonomes System im Server, das über unabhängige Anschlüsse (Netzwerk und Strom) verfügt, sodass eine Erreichbarkeit auch bei ausgeschalteter Server-Hardware oder Defekt gewährleistet ist. Üblicherweise ist LOM nur im höheren Preissegment und für den Dauerbetrieb ausgelegten Systemen verfügbar.

Bedeutende Hersteller von Servern bieten LOM-Funktionalität unter folgenden Namen:

Jan 23

Möchte man in vBulletin die Checkbox “Lesebestätigung für diese Nachricht anfordern” beim Erstellen von Privaten Nachrichten vorausgewählt haben, so ist der offizielle Weg das Template “pm_newpm” zu bearbeiten. Eine nette Erweiterung wäre es, wenn jeder Benutzer selbst entscheiden kann, ob beim Versenden von Privaten Nachrichten die Checkbox für die Lesebestätigung vorausgewählt ist, das lässt sich auch sehr einfach umsetzen:

Im AdminCP von vBulletin erstellt man unter “Profilfelder > Profilfeld hinzufügen” ein neues Feld (hier: vom Typ “Checkbox mit Mehrfachauswahl”) – diese Felder erscheinen im Kontrollzentrum des Benutzers unter “Mein Profil > Profil bearbeiten”. Nach der Erstellung eines neuen Feldes kann unter “Profilfelder > Profilfelder verwalten” der automatisch vergebene Name eingesehen werden (hier: “field5″).

Damit diese Einstellung auch beim Erstellen von Privaten Nachrichten für jeden Benutzer ihre Wirkung zeigt, muss noch das Template “pm_newpm” modifiziert werden. Hierfür navigiert man zu “Styles & Templates > Styles verwalten” und erweitert den aktivierten Style mit einem Klick auf den Button “<< >>”. Daraufhin öffnet sich eine Liste mit diversen Bereichen. Mit einem Doppelklick erweitert man “Private Nachrichten (Private Message)” und mit einem weiteren Doppelklick auf “pm_newpm” gelangt man in den Bearbeitungsmodus. Im Template sucht man nun nach “<input type=”checkbox” name=”receipt” value=”1″ id=”cb_receipt” $checked[receipt] />” und ersetzt es mit “<input type=”checkbox” name=”receipt” value=”1″ id=”cb_receipt” $checked[receipt] <if condition=”$bbuserinfo[field5][0] == 1″>checked=”checked” </if>/>”. Wird ein anderer Feld-Typ als der oben genannte verwendet, muss selbstverständlich auch die Condition entsprechend angepasst werden.

Jan 06

In XML sind nur die fünf wichtigsten Entitäten (general entities) definiert. Diese sind erforderlich, um eine korrekte XML-Syntax erstellen zu können. Vom Benutzer lassen sich diese um zusätzliche Zeichen erweitern, oder vordefinierte  DTD aus SGML oder HTML einbinden, das wird aber i.d.R. nicht benötigt.

Die fünf wichtigsten Entitäten sind:

" => &quot;
& => &amp;
' => &apos;
< => &lt;
> => &gt;
Dec 29

Ein kleines JavaScript namens Flip stellt einzelne Buchstaben auf den Kopf. So bleiben Wörter bzw. Sätze für den Menschen zwar lesbar, werden aber von einem Computer nicht als das ursprüngliche Wort wahrgenommen. Es handelt sich nicht wirklich um gespiegelte Buchstaben, sondern es werden Satzzeichen gesucht, die dem Eingegebenen (allerdings auf den Kopf gestellt) sehr ähnlich sehen und durch diese ersetzt. Das würde sich z.B. hervorragend für die ?un?d?ä??q-??ds bei Formularen eigenen, oder wenn man beispielsweise Freunden eine Nachricht hinterlassen möchte, die nicht extra in einem geschützten Bereich abgelegt, dennoch bei üblicher Verwendung einer Suchmaschine nicht gefunden werden soll.

Oct 21

Flash wird in letzter Zeit wieder populärer, so wird es auf beinahe jeder neugestalteten Startseite von Firmen (z.B. A1 (zeitweise auch ohne Flash), aon, Dell,…) eingesetzt um neueste Produkte zu präsentieren. Der von Flash generierte Code zur Einbindung des Films hat bis jetzt noch nie einem vom W3C verabschiedeten Standard entsprochen, seit der letzten Version von Flash wird zusätzlich auch noch JavaScript zum Einbinden verwendet – der generierte Code sieht dann in etwa wie folgt aus:

<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de" lang="de">
<head>
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=iso-8859-1" />
<title>flash</title>
<script language="javascript">AC_FL_RunContent = 0;</script>
<script src="AC_RunActiveContent.js" language="javascript"></script>
</head>
<body bgcolor="#ffffff">
<!--Im Film verwendete URLs-->
<!--Im Film verwendeter Text-->
<!-- saved from url=(0013)about:internet -->
<script language="javascript">
	if (AC_FL_RunContent == 0) {
		alert("Diese Seite erfordert die Datei \"AC_RunActiveContent.js\".");
	} else {
		AC_FL_RunContent(
			'codebase', 'http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0',
			'width', '676',
			'height', '405',
			'src', 'flash',
			'quality', 'high',
			'pluginspage', 'http://www.macromedia.com/go/getflashplayer',
			'align', 'middle',
			'play', 'true',
			'loop', 'true',
			'scale', 'showall',
			'wmode', 'window',
			'devicefont', 'false',
			'id', 'flash',
			'bgcolor', '#ffffff',
			'name', 'flash',
			'menu', 'true',
			'allowFullScreen', 'false',
			'allowScriptAccess','sameDomain',
			'movie', 'flash',
			'salign', ''
			); //end AC code
	}
</script>
<noscript>
	<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" width="676" height="405" id="flash" align="middle">
	<param name="allowScriptAccess" value="sameDomain" />
	<param name="allowFullScreen" value="false" />
	<param name="movie" value="flash.swf" />
	<param name="quality" value="high" />
	<param name="bgcolor" value="#ffffff" />
	<embed src="flash.swf" quality="high" bgcolor="#ffffff" width="676" height="405" name="flash" align="middle" allowScriptAccess="sameDomain" allowFullScreen="false" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" />
	</object>
</noscript>
</body>
</html>
Betrachtet man ausschließlich den “noscript”-Teil (der für die Einbindung ausreichend wäre), so findet man bereits hier zwei verschiedene Ansätze der Einbindung vor. Zum einen mittels “classid” über ActiveX, zum anderen mittels “embed”-Tag. Der “embed”-Tag stellt kein valides (X)HTML dar, ActiveX ist reine Windows-Technologie und grenzt somit andere Betriebssysteme (diese greifen auf das nicht valide “embed” zurück) aus.
Mit dem MIME-Type “application/x-shockwave-flash” kann allerdings dem Browser mitgeteilt werden, dass es sich beim vorhandenen “object” um einen Flash-Film handelt. Dieser weiß anhand einer hinterlegten Tabelle, wie er mit diesem Format (z.B. auch mit “text/plain”, “image/jpeg”,…) umzugehen hat. Zufälligerweise Glücklicherweise kann dem “object”-Tag der MIME-Type mitgeteilt werden. Die valide Lösung sieht dann wie folgt aus:
<object width="676" height="405" id="flash" data="flash.swf" type="application/x-shockwave-flash">
	<param name="allowScriptAccess" value="sameDomain" />
	<param name="allowFullScreen" value="false" />
	<param name="movie" value="flash.swf" />
	<param name="quality" value="high" />
	<param name="bgcolor" value="#ffffff" />
</object>
Aus Gründen der Kompatibilität mit diversen Browsern muss der Dateiname sowohl im “object”-Tag (data) als auch mit einem “param”-Tag (movie) angegeben werden.