Jun 13

Seit dem Update auf die stabile Version von Safari 4, stürzt mein Apple Mail wieder laufend ab. Die Lösung aus “Apple Mail stürzt laufend ab” ist nicht mehr möglich, da es keine Deinstallationsroutine für Safari 4 gibt. Meine Recherchen ergaben, dass GrowlMail schuld an den Apple Mail abstürzen ist. Ich hätte zwar lieber auf Safari 4 verzichtet als auf GrowlMail, aber irgendwann wird es auch davon ein Update geben. Zum Deinstallieren muss man die GrowlMail-Plugin-Ordner “/Library/Mail/Bundles/GrowlMail.mailbundle” und “~/Library/Mail/Bundles/GrowlMail.mailbundle” entfernen (je nachdem GrowlMail global oder für einen Benutzer installiert wurde).

Jun 07

In den letzten Tagen ist mir Apple Mail häufig abgestürzt. Beim Herunterfahren des Systems ließ es sich nicht wie gewohnt beenden, sondern konnte nur über “Sofort beenden” gekillt werden. Das führte vermutlich zu beschädigten Konfigurationsdateien und in Folge dazu, dass Apple Mail nach jedem Start einige Sekunden später abstürzte. Die ersten Male war es ausreichend Apple Mail zu starten und umgehend (innerhalb der Zeit bis zum Absturz) die Einstellungen aufzurufen. Nun half auch das nicht mehr. Deshalb habe ich versucht wie in “Apple Mail nach Ruhezustand kaputt” beschrieben die Konfigurationsdatei von einem Backup wiederherzustellen – ebenfalls ohne Erfolg. Erst eine Deinstallation von Safari 4 Beta (seit dessen Installation trat dieses Problem auf) und das Aufrufen der Einstellungen sofort nach dem Start von Apple Mail erweckte dieses wieder zum Leben. Meine Erkenntnis daraus: Safari 4 Beta bringt Apple Mail zum Absturz.

Update:
Im Artikel “Apple Mail stürzt seit Update auf Safari 4 laufend ab”  findet ihr weitere Informationen.

Mar 17

Auf Linux/Unix-Systemen gehören Dateien und Ordner immer einem Benutzer und einer Gruppe. Neu erstellte Dateien erben Benutzer und Gruppe vom Benutzer, der die Dateien/den Ordner erstellt. Neue Dateien lassen sich mit dem Befehl touch (z.B. “touch test.txt”), Ordner mit mkdir (z.B. “mkdir test”) anlegen, die Ausgabe von Objekten im Verzeichnis erfolgt mit ls (z.B. “ls -la”):

$ touch test.txt
$ mkdir test
$ ls -la
total 0
drwxr-xr-x   4 user  group   136 16 Mär 14:55 .
drwxrwxrwx+ 68 user  group  2312 16 Mär 14:55 ..
drwxr-xr-x   2 user  group    68 16 Mär 14:55 test
-rw-r--r--   1 user  group     0 16 Mär 14:55 test.txt

Die Datei “test.txt” gehört hier dem Benutzer “user” und der Gruppe “group”, genauso wie alle anderen Objekte (“.” zeigt den aktuellen, “..” den übergeordneten Ordner an). Zusätzlich werden die Rechte ausgegeben – für “test.txt” sind dies “-rw-r–r–”.

Der erste Buchstabe spezifiziert den Typ näher, für Ordner wird i.d.R. ein “d” angezeigt (siehe Ordner “test”), symbolische Links können an einem “l” erkannt werden. Die nächsten drei Buchstaben “rw-” beschreibt die Rechte des Besitzers (Owner), die nächsten drei “r–” jene der Gruppe (Group), die letzten drei “r–” die Rechte für den Rest (World). Dreistellige Gruppen von Buchstaben können auch als Zahlen ausgedrückt werden, mit folgender Bedeutung:

r = 4 = 100 = Read
w = 2 = 010 = Write
x = 1 = 001 = eXecute
(Buchstabe = Dezimal-Zahl = Binär-Zahl = Bedeutung) 

D.h. “rwx” ist gleichbedeutend mit “7″ bzw. “rw” mit “6″ oder “rx” mit “5″.

Benutzer bzw. Gruppe können mit chown (z.B. “chown user2:group2 test.txt”), Rechte mit chmod (z.B. “chmod 0666 test.txt”, selbes Ergebnis mit “chmod a=rw test.txt”) modifiziert werden.

Mar 16

Wie zahlreiche Plattformen berichten, bietet der neue iPod shuffle nur mit authorisiertem Zubehör die volle Funktionalität. Bewerkstelligt wird dies mit einem Chip, der von Apple lizenziert und in die Dritthersteller-Produkte integriert werden muss. Für das iPhone existieren bereits derartige Produkte, die die Verwendung von eigenen Ohrhörern erlauben, ohne auf den Komfort von Lautstärkeregelung, Gesprächsannahme, etc. verzichten zu müssen. Diese Produkte funktionieren ohne diesen Chip mit dem iPod shuffle nicht, Apple versucht offensichtlich auch den Zubehörmarkt zu kontrollieren.

Ich wollte mir einen iPod shuffle zulegen, damit ich während dem Laufen Musik hören kann. Dieser wäre sehr leicht und klein und würde somit in keiner Weise stören – mich stört allerdings die aktuelle Haltung von Apple, deshalb kein Kauf. Apple: So nicht!

Feb 06

Manche Programme bieten die Möglichkeit ein Icon in der Menüleiste zu positionieren, zusätzlich werden sie allerdings noch im Dock angezeigt und vergeuden somit (zumindest auf kleinen Monitoren) wertvollen Platz. Manchmal findet man in den Einstellungen des Programms eine Option zum Verstecken des Dock-Icons, aber nicht alle Programme bieten diese angenehme Option. Cocoa-Programmen kann man allerdings sehr einfach beibringen, dass diese nicht mehr im Dock angezeigt werden sollen. Hierfür führt man auf das Programm im Finder einen sekundären Klick (i.d.R. Rechtsklick) aus und wählt “Paketinhalt zeigen” aus. Nun wird der Inhalt des Programm-Pakets angezeigt, hier navigiert man in den Ordner “Contents” und öffnet die Datei “Info.plist” mit einem beliebigen Texteditor. Zwischen “<dict>” und “</dict>” der ersten Ebene (am einfachsten direkt nach dem ersten “<dict>”) fügt man folgende Zeilen ein:

<key>LSUIElement</key>
<string>1</string> 

Nach dem nächsten Start des Programms sollte das Icon im Dock versteckt bleiben. Nachteil dieser Einstellung ist, dass die Menüleiste des Programms nicht mehr erreicht werden kann. Ein Programm, dass diese Aufgabe übernimmt ist Dock Dodger.