Sep 26

Heute hat es 1und1 zum zweiten Mal binnen weniger Monate geschafft eine Vielzahl Ihrer Kunden-Server (bei meinem Kunden ein Virtual private Server für einen produktiven Online-Shop) für längere Zeit ausfallen zu lassen. Bisher sind es heute alleine mehr als 90 Minuten zur besten Geschäftszeit.

Das Ärgerlichste daran ist der unprofessionelle Umgang beim Support damit. Beim letzten Mal hatte ich gewagt anzumerken, dass man bei anderen Providern wenigstens per Mail über Störungen und deren Ende informiert wird – das erspart allen Beteiligten lange Suchen und Telefonate. Die Antwort war: “Klar – diese Anbieter haben ja auch weniger Kunden.”
Da wusste ich kaum noch ob ich die Antwort einfach nur unqualifiziert oder hilflos finden sollte…

Alles in allem leidet mein Bild von 1und1 zur Zeit doch sehr. Bisher hatte ich diesen Anbieter für akzeptabel gehalten – langsam tendiere ich dazu für den Laden eine Herabstufung auf Strato-Niveau in meinem persönlichen Wertekosmos vorzunehmen…

Mahlzeit!

Aug 03

Gestern ist mir eine Mails ins Haus geflattert, die mich auf das TV 2.0 Summit aufmerksam gemacht hat. Eine kleine Veranstaltung, mit einem Frühbucherpreis (590 CHF), der auch deutlich macht, wer Zielgruppe ist. So geht es denn auch mehr um visionäre Ausblicke auf die (vermeintliche) Zukunft des Fernsehens als Medium und als Geschäftsfeld.

Einige Themen hören sich durchaus spannend an: “Fernsehen wird eine App unter vielen” oder “Neue Businessmodelle in einem crossmedialen Zeitalter”. Leider erfährt man nicht sehr viel mehr zu den Inhalten der Vorträge. Die Vortragenden sind aber alles “Hochkaräter”.

Die Veranstaltung findet am 17. November 2011 in Zürich statt. Anmeldungen und alles Details sind unter www.tv2summit.ch zu finden. Wer also genug Geld übrig hat, hat hier Gelegenheit die Geburtsstunde einer neuen Veranstaltung zu erleben. Ich bin gespannt was man hinterher davon hören wird :-)

Aug 01

Für einen Kunden habe ich vor einigen Tagen Supermailer installiert und einen Newsletter versandfertig gemacht. Hat ja auch alles wunderbar funktioniert (hier mal ein Lob an die Supermailer-Entwickler – insbesondere die zahlreichen Importfunktionen für Outlook-Adressen etc. sind die Wucht in Tüten!).

Natürlich wollten wir das Link-Tracking nutzen. Mit diesem Feature ist es dem Versender möglich eine Statistik darüber zu erhalten wie häufig ein Link aus seinem Newsletter angeklickt wurde. Damit das funktioniert werden von Supermailer alle Links in dem Newsletter durch Trackinglinks ersetzt. Die Links rufen dann die Zielseite nicht direkt auf, sondern gehen über ein PHP-Weiterleitungsscript und dadurch kann Supermailer die Aufrufe zählen.

Diese Vorgehensweise setzt natürlich voraus, dass man die entsprechenden PHP-Dateien auf einem Webserver installiert und auch eine MySQL-Datenbanktabelle aufsetzt. Leider ist das Feld für die Ziel-URLs zu kurz in der Standardauslieferung der Tabellen (diese werden von Supermailer automatisch erzeugt). Sehr lange URLs werden einfach am Ende abgeschnitten.

Zum Glück reicht es aus, die Feldlänge zu erhöhen – den Scripten scheint die Länge egal zu sein. Das Feld findet sich in der Tabelle prefix_CampaignLinks (der prefix kann bei jeder Installation anders sein) und heißt schlicht Link. Es ist vom Typ VARCHAR. Ich habe die Größe auf 1000 erhöht – nun läuft alles wie gewünscht :-D

Jul 31

Auf myseosolution.de hat Pascal Landau eine wirklich informative Studie zum Thema SEO und Linkbuilding veröffentlicht. Einsteiger erfahren etwas zu grundsätzlichen Themen und die dargelegten Ergebnisse der Fallbeispiele sind auch für fortgeschrittene Linkbuilder sehr interessant! Vielen Dank für die tolle Arbeit!

Jul 19

Tja – dank Outlook sind wir bei der Newsletter-HTML-Codierung noch im Jahr 1998. Tabellen und lustige Spacer-GIFs sind State-of-the-Art. Man kann ganz gut damit Leben (ehrlich gesagt, geht das sogar sehr gut) – aber neulich hatte ich ein Erlebnis der dritten Art bei der routinemäßigen Erstellung eines HTML-Newsletters. Plötzlich hat mir Outlook (und natürlich NUR Outlook) die Spaltenbreiten kaputt gemacht. Trotz des Einsatz eines transparenten Spacer-GIFs!

Entgegen aller Erfahrungen und 2 Cent Vernunft schaffte es Outlook dieses GIF zu ignorieren und zusammenzuquetschen. So was glaubt man natürlich erst nicht – es tritt auch nur sporadisch auf.

Alle Bemühungen die Breite des Bilds und der Zellenspalten per Tag-Attribut oder Style-Angabe festzuklopfen blieben erfolglos.

Dann habe ich es mal menschlich betrachtet und überlegt: was “man” nicht sieht kann man auch übersehen. Also habe ich mir statt des transparenten GIFs ein GIF in der Hintergrundfarbe des Newsletters angelegt und dieses als “Aufspanner” für meine Tabellenspalten genutzt. Siehe da – Outlook versteht mich nun! Unglaublich…

Wenn ich das Szenario reproduzierbar eingekreist habe, werde ich hier noch ein Beispiel posten.

Happy Coding!