Jun 16
Für (private) ADSL-Anschlüsse liefert die Telekom Austria das Thomson TG585 v7 aus. Wer nicht die DNS-Server des Providers verwenden möchte, sondern z.B. einen Filter zum Schutz vor Malware-Seiten oder eine Korrektur für Tippfehler in Domains haben möchte, kann die Nameserver von OpenDNS kostenlos verwenden. Diese Änderungen sind nur sinnvoll, wenn man nur einen Internetanschluss und kein aonTV hat, da letzteres sonst nicht mehr funktioniert. Um die DNS-Server zu konfigurieren verbindet man sich via Telnet mit dem Modem – hierfür tippt man in die Konsole/Eingabeaufforderung/Terminal den Befehl “telnet dsldevice” oder “telnet 10.0.0.138″. Daraufhin werden Benutzername und Passwort abgefragt – beide Felder lässt man leer. Als nächstes fügt man die OpenDNS-Nameserver mit den Befehlen “dns server route add dns=208.67.222.222 metric=0 intf=INTERNET” und “dns server route add dns=208.67.220.220 metric=0 intf=INTERNET” hinzu. Mit dem Befehl “dns server route list” kann man die aktuelle Nameserver-Konfiguration anzeigen lassen – auf diesem Modem:
DNS Server Entries:
DNS Server Source Label Metric Intf State Domain
S 208.67.222.222 0 INTERNET UP *
S 208.67.220.220 0 INTERNET UP *
D 10.156.0.33 10 MGMT UP *
D 10.156.0.49 10 MGMT UP *
D 194.48.139.254 30 INTERNET UP *
D 194.48.124.200 30 INTERNET UP *
Abschließend speichert man die Konfiguration mit dem Befehl “saveall” und beendet die Telnet-Sitzung mit “exit”. Ruft man nun die Seite http://www.opendns.com/welcome/ auf, wird die Meldung “Welcome to OpenDNS!” angezeigt, wenn die Konfiguration erfolgreich war. Weitere Konfigurationsanleitungen findet man in der Knowledge Base von OpenDNS.
Apr 13
Path Finder von Cocoatech ist ein großartiger Ersatz für den in Mac OS X standardmäßig integrierten Finder. Dank Tabs, Stapel und vielen weiteren hilfreichen und umfangreichen Features erlaubt dieser ein schnelleres, einfacheres und angenehmeres Arbeiten. Ein Großteil der Features wird in einem Screencast vorgestellt, die Möglichkeiten sind aber beinahe unerschöpflich.
Mrz 17
Festplatten sind bei normalem Büroeinsatz von Computern häufig die langsamste Komponente – der Großteil der Wartezeit entsteht also beim Laden von Programmen und Dateien. In Notebooks werden sehr oft Festplatten mit nur 5400rpm verbaut, was eine schwächere Performance des Systems aufgrund der langsamen Festplatte zur Folge hat. Festplatten mit 7200rpm sind zwar etwas lauter als Versionen mit nur 5400rpm, der Unterschied ist aber kaum hörbar und dieser Nachteil wird durch die deutlich bessere Performance wieder wettgemacht.
Ich habe mir zwar ab Werk eine Festplatte mit 7200rpm von Apple in mein MacBook Pro einbauen lassen, doch mit zunehmendem Alter der Festplatten werden diese auch langsamer. Außerdem bringen neue Technologien zusätzliche Performance mit sich. Deshalb habe ich mich, nachdem mir die langen Wartezeiten auf die Nerven gingen und außerdem der Speicher immer knapper wurde, dazu entschlossen eine neue Festplatte zu verbauen. Konkret die Hitachi Travelstar 7K500, die in Tests eine gute Performance erzielte und außerdem beim Händler um die Ecke lagernd war. Zusätzlich haben ich mir die Sharkoon SATA Quickport-Dockingstation zum Synchronisieren der beiden Festplatten gekauft.
Zuerst habe ich mein System wie gewohnt gestartet und die neue Festplatte via Dockingstation per USB angeschlossen. Mit dem Carbon Copy Cloner habe ich die Daten der alten auf die neue Festplatte geklont. Hierfür sollte man genügend Zeit (je nach Größe der Ursprungsplatte, aber einige Stunden) einplanen. Damit es zu keinen inkonsistenten Daten kommen konnte, habe ich am Computer sonst nichts gemacht. Nach erfolgreicher Synchronisation habe ich den Computer ausgeschaltet und die Festplatten lt. Anleitung von iFixit für mein Gerät getauscht. Anschließend wieder eingeschaltet und alles lief wie gewohnt, nur um ein Vielfaches schneller.
Zum Vergleich des Performance-Unterschieds habe ich mit Xbench einen Disk Test vor und nach dem Tausch erstellt.
Benchmark-Ergebnis der alten Festplatte:
Sequential 52.52
Uncached Write 52.27 32.09 MB/sec [4K blocks]
Uncached Write 56.61 32.03 MB/sec [256K blocks]
Uncached Read 41.07 12.02 MB/sec [4K blocks]
Uncached Read 66.58 33.46 MB/sec [256K blocks]
Random 14.31
Uncached Write 4.58 0.48 MB/sec [4K blocks]
Uncached Write 42.92 13.74 MB/sec [256K blocks]
Uncached Read 43.16 0.31 MB/sec [4K blocks]
Uncached Read 68.67 12.74 MB/sec [256K blocks]
Benchmark-Ergebnis der neuen Festplatte:
Sequential 75.20
Uncached Write 70.32 43.18 MB/sec [4K blocks]
Uncached Write 81.57 46.15 MB/sec [256K blocks]
Uncached Read 54.65 15.99 MB/sec [4K blocks]
Uncached Read 118.83 59.72 MB/sec [256K blocks]
Random 25.60
Uncached Write 9.43 1.00 MB/sec [4K blocks]
Uncached Write 70.57 22.59 MB/sec [256K blocks]
Uncached Read 45.13 0.32 MB/sec [4K blocks]
Uncached Read 71.94 13.35 MB/sec [256K blocks]
Ich denke die Ergebnisse, insbesondere die Lese-Performance, sprechen für sich
.
Mrz 16
Der Finder von Mac OS X hat von Apple leider noch keine Tab-Funktionalität spendiert bekommen. Wie bequem Tabs im Gegensatz zu Fenstern sind, wissen wir seitdem Browser mit Tabs ausgestattet sind. Der TotalFinder ist eine Erweiterung für den Finder, der diesen um die Tab-Funktionalität erweitert. Die Integration findet über SIMBL statt, weshalb dieses zuvor ebenfalls installiert werden muss, sofern noch nicht vorhanden. Vor der Installation des TotalFinder sollte man auch einen Blick in dessen FAQ werfen und sich über die möglichen Gefahren von Betriebssystem-Upgrades zu vergewissern.
Feb 02
Statische Dateien (z.B. CSS, JS, Bilder) verfügen in der Standardkonfiguration von diversen Webservern über keine Expires-Header. Dies führt dazu, dass Dateien i.d.R. vom Browser nicht im Cache zwischengespeichert werden und stets eine Anfrage an den Server gesendet wird. Neben einer größeren Belastung für den Server führt es außerdem zu langsameren Ladezeiten der Webseite. Mit dem Apache-Modul mod_exprires – bei Debian z.B. standardmäßig mit Apache installiert – kann der Expires-Header gesetzt und dem Browser mitgeteilt werden, wie lange sich dieses Element nicht ändern wird. Hierfür fügt man der .htaccess-Datei folgende Zeilen hinzu:
<IfModule mod_expires.c>
ExpiresActive On
#ExpiresDefault "access plus 7 days"
ExpiresByType image/bmp "access plus 7 days"
ExpiresByType image/gif "access plus 7 days"
ExpiresByType image/jpeg "access plus 7 days"
ExpiresByType image/jpg "access plus 7 days"
ExpiresByType image/png "access plus 7 days"
ExpiresByType image/x-icon "access plus 7 days"
ExpiresByType text/css "access plus 7 days"
ExpiresByType text/javascript "access plus 7 days"
ExpiresByType text/x-js "access plus 7 days"
ExpiresByType application/javascript "access plus 7 days"
ExpiresByType application/x-javascript "access plus 7 days"
</IfModule>
Die Verwendung von ExpiresDefault (hier nicht aktiviert) würde dazu führen, dass für jede ausgelieferte Datei ein Expires-Header gesetzt werden würde. Dies sollte bei dynamisch generierten Webseiten vermieden, da diese aus dem Browser-Cache und nicht vom Server geladen werden und somit nicht den aktuellen Stand widerspiegeln würden. Header für JPG-Bilder und JavaScript werden in diesem Beispiel mehrfach gesetzt, damit unterschiedliche Mime-Types aufgrund verschiedener Konfigurationen von Servern und Ausgaben von Skripts abgedeckt sind.
Alternativ ist es auch möglich, den Expires-Header anhand der Dateiendung zu setzen:
<FilesMatch "\.(bmp|gif|jpg|jpeg|png|ico|css|js)">
<IfModule mod_expires.c>
ExpiresActive On
ExpiresDefault "access plus 7 days"
</IfModule>
</FilesMatch>
Diese Methode zeigt allerdings nur bei statischen Dateien Wirkung, weshalb bei z.B. dynamisch generierten Bildern die Mime-Type-Lösung gewählt werden muss.
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