Jun 07
In den letzten Tagen ist mir Apple Mail häufig abgestürzt. Beim Herunterfahren des Systems ließ es sich nicht wie gewohnt beenden, sondern konnte nur über “Sofort beenden” gekillt werden. Das führte vermutlich zu beschädigten Konfigurationsdateien und in Folge dazu, dass Apple Mail nach jedem Start einige Sekunden später abstürzte. Die ersten Male war es ausreichend Apple Mail zu starten und umgehend (innerhalb der Zeit bis zum Absturz) die Einstellungen aufzurufen. Nun half auch das nicht mehr. Deshalb habe ich versucht wie in “Apple Mail nach Ruhezustand kaputt” beschrieben die Konfigurationsdatei von einem Backup wiederherzustellen – ebenfalls ohne Erfolg. Erst eine Deinstallation von Safari 4 Beta (seit dessen Installation trat dieses Problem auf) und das Aufrufen der Einstellungen sofort nach dem Start von Apple Mail erweckte dieses wieder zum Leben. Meine Erkenntnis daraus: Safari 4 Beta bringt Apple Mail zum Absturz.
Update:
Im Artikel “Apple Mail stürzt seit Update auf Safari 4 laufend ab” findet ihr weitere Informationen.
Feb 12
Wenn man Anrufe im Auftrag von anderen Personen durchführt oder man nicht möchte, dass ein Gesprächspartner die Rufnummer kennt, von der aus angerufen wurde, so kann man das Mitsenden der eigenen Rufnummer einzeln/pro Anruf unterbinden. In den Einstellungen jedes Mobiltelefons kann man die Vorauswahl treffen, ob die eigene Rufnummer grundsätzlich mitgesendet werden soll, oder nicht. Je nach Voreinstellung kann man pro Rufnummer mit einer Vor-Vorwahl festlegen, ob die angerufene Person die eigene Rufnummer sehen soll.
#31#Rufnummer (z.B. #31#123451234567) unterdrückt die eigene Rufnummer.
*31#Rufnummer (z.B. *31#123451234567) übermittelt die eigene Rufnummer.
Selbstverständlich können oben genannte Vor-Vorwahlen auch im Telefonbuch gespeichert werden und somit die gewünschte Auswahl pro Person/Gesprächspartner individuell festgelegt werden. Somit kann auf das umständliche Umschalten vor und nach einem Anruf im Menü verzichtet werden. Die Vor-Vorwahlen funktionieren übrigens auch im Festnetz.
Feb 06
Manche Programme bieten die Möglichkeit ein Icon in der Menüleiste zu positionieren, zusätzlich werden sie allerdings noch im Dock angezeigt und vergeuden somit (zumindest auf kleinen Monitoren) wertvollen Platz. Manchmal findet man in den Einstellungen des Programms eine Option zum Verstecken des Dock-Icons, aber nicht alle Programme bieten diese angenehme Option. Cocoa-Programmen kann man allerdings sehr einfach beibringen, dass diese nicht mehr im Dock angezeigt werden sollen. Hierfür führt man auf das Programm im Finder einen sekundären Klick (i.d.R. Rechtsklick) aus und wählt “Paketinhalt zeigen” aus. Nun wird der Inhalt des Programm-Pakets angezeigt, hier navigiert man in den Ordner “Contents” und öffnet die Datei “Info.plist” mit einem beliebigen Texteditor. Zwischen “<dict>” und “</dict>” der ersten Ebene (am einfachsten direkt nach dem ersten “<dict>”) fügt man folgende Zeilen ein:
<key>LSUIElement</key>
<string>1</string>
Nach dem nächsten Start des Programms sollte das Icon im Dock versteckt bleiben. Nachteil dieser Einstellung ist, dass die Menüleiste des Programms nicht mehr erreicht werden kann. Ein Programm, dass diese Aufgabe übernimmt ist Dock Dodger.
Jan 24
In der Standardkonfiguration von TYPO3 werden externe Links mit target=”_blank” versehen, entsprechen somit nicht mehr dem XHTML 1.0 Strict-Standard und überschreiben die Browser-Voreinstellungen des Benutzers. Anstelle von XHTML 1.0 Strict könnte man den DOCTYPE wechseln, z.B. XHTML 1.0 Transitional verwenden. Meine Meinung ist allerdings, dass man als Webentwickler nicht in die bevorzugten Einstellungen der Benutzer eingreifen sollte und deshalb sollte man unter anderem target=”_blank” nicht verwenden. In TYPO3 sind zahlreiche Einstellungen mittels TypoScript vorzunehmen, um (alle) target=”_blank” aus den Links zu entfernen. Folgende Einstellungen sind hierfür erforderlich und müssen in das “CONSTANTS”-Feld des Templates der Root-Page eingefügt werden:
PAGE_TARGET =
content.pageFrameObj =
styles.content {
links {
extTarget =
target =
}
loginform.target =
mailform.target =
searchresult {
resultTarget =
target =
}
}
Jul 10
Wenn man sich zu vielen Servern via SSH verbinden muss, obendrein unterschiedliche Benutzernamen verwenden muss und auch noch die Ports auf denen die SSH-Server lauschen verschieden sind, bekommt man sehr schnell Probleme sich die unterschiedlichen Konfigurationen zu merken bzw. ist es lästig stets den FQDN (Fully Qualified Domain Name, z.B. ssh.demo.blogix.net) eintippen zu müssen. Abhilfe schafft die Konfigurationsdatei des SSH-Client. Ein Beispieleintrag in der Konfigurationdatei ~/.ssh/config könnte wie folgt aussehen:
Host blogix
HostName ssh.demo.blogix.net
Port 1234
User blogix
Eine Verbindung kann nun mit “ssh blogix” aufgebaut werden, anstelle des zuvor aufwendigen Befehls “ssh blogix@ssh.demo.blogix.net -p 1234″. Selbstverständlich lassen sich noch sehr viele weitere Einstellungen in der SSH-Client Konfigurationsdatei festlegen.
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