Path Finder von Cocoatech ist ein großartiger Ersatz für den in Mac OS X standardmäßig integrierten Finder. Dank Tabs, Stapel und vielen weiteren hilfreichen und umfangreichen Features erlaubt dieser ein schnelleres, einfacheres und angenehmeres Arbeiten. Ein Großteil der Features wird in einem Screencast vorgestellt, die Möglichkeiten sind aber beinahe unerschöpflich.
Der Finder von Mac OS X hat von Apple leider noch keine Tab-Funktionalität spendiert bekommen. Wie bequem Tabs im Gegensatz zu Fenstern sind, wissen wir seitdem Browser mit Tabs ausgestattet sind. Der TotalFinder ist eine Erweiterung für den Finder, der diesen um die Tab-Funktionalität erweitert. Die Integration findet über SIMBL statt, weshalb dieses zuvor ebenfalls installiert werden muss, sofern noch nicht vorhanden. Vor der Installation des TotalFinder sollte man auch einen Blick in dessen FAQ werfen und sich über die möglichen Gefahren von Betriebssystem-Upgrades zu vergewissern.
Manche Programme bieten die Möglichkeit ein Icon in der Menüleiste zu positionieren, zusätzlich werden sie allerdings noch im Dock angezeigt und vergeuden somit (zumindest auf kleinen Monitoren) wertvollen Platz. Manchmal findet man in den Einstellungen des Programms eine Option zum Verstecken des Dock-Icons, aber nicht alle Programme bieten diese angenehme Option. Cocoa-Programmen kann man allerdings sehr einfach beibringen, dass diese nicht mehr im Dock angezeigt werden sollen. Hierfür führt man auf das Programm im Finder einen sekundären Klick (i.d.R. Rechtsklick) aus und wählt “Paketinhalt zeigen” aus. Nun wird der Inhalt des Programm-Pakets angezeigt, hier navigiert man in den Ordner “Contents” und öffnet die Datei “Info.plist” mit einem beliebigen Texteditor. Zwischen “<dict>” und “</dict>” der ersten Ebene (am einfachsten direkt nach dem ersten “<dict>”) fügt man folgende Zeilen ein:
<key>LSUIElement</key> <string>1</string>
Nach dem nächsten Start des Programms sollte das Icon im Dock versteckt bleiben. Nachteil dieser Einstellung ist, dass die Menüleiste des Programms nicht mehr erreicht werden kann. Ein Programm, dass diese Aufgabe übernimmt ist Dock Dodger.
Mit einem einfachen “Trick” ist es unter Mac OS X 10.5 möglich selten benutzte Programme platzsparend auch über das Dock verfügbar zu machen, indem man einen Fächer, ein Gitter, oder eine Liste wie für Dokumente oder Downloads erzeugt.
Im Terminal legt man zuerst einen Programme-Ordner im Benutzerverzeichnis an:
mkdir Applications touch Applications/.localized killall Finder
Im Finder erscheint daraufhin der Ordner “Programme” mit dem typischen Programme-Icon:
Anschließend markiert man im Programme-Ordner, indem alle Programme abgelegt sind, die gewünschten Programme mit der Command-Taste. Auf ein markiertes Programm klickt man mit der rechten Maustaste und wählt “Alias erzeugen” aus:
Diese verschiebt man in den vorhin erstellen Ordner “Programme” und benennt diese um, damit die Anzeige später besser lesbar wird entfernt man “.app Alias” vom Ende der Aliase:
Abschließend zieht man den soeben erstellten Ordner “Programme” in das Dock um eine Verknüpfung zu erstellen. Die Programme können nun mit einem einzigen Klick mehr schnell gestartet werden:
Oft probiert man verschiedene Programme aus, bevor man sich für eines entscheidet. Doch im System verbleiben manchmal Einträge, nachdem man die Software bereits deinstalliert/gelöscht hat. Besonders lästig sind meiner Meinung nach Einträge im Kontextmenü des Finders:
Möchte man diese wieder entfernen, navigiert man im Home-Verzeichnis des Benutzers zum Ordner “Library/Contextual Menu Items” und löscht das/die nicht mehr benötigte(n) Plugin(s). Nach einem Neustart des Finders über das Terminal erscheinen die gelöschten Einträge nicht mehr in dessen Kontextmenü:
killall finder






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