Sep 28

Die Softwareaktualisierung von Apple (erreichbar über “Apfel > Softwareaktualisierung”) listet leider nur verfügbare Updates für deren Software und nicht für alle auf dem System installierten Programme. Abhilfe schafft das Dashboard Widget “App Update” von Georg Kaindl. Es durchsucht den Programme-Ordner rekursiv nach vorhandenen Programmen und vergleicht die Versionen mit Online-Software-Katalogen von Apple, MacUpdate und Versiontracker. Verfügbare Updates werden in einer Liste angezeigt und mittels Klick wird man z.B. zur Informationsseite von MacUpdate geleitet, wo die aktuellste Version geladen werden kann:

Neben dem standardmäßigen Ordner für Programme “/Applications” lassen sich auch noch weitere Ordner konfigurieren in denen nach Software und somit nach verfügbaren Updates gesucht werden soll. Ohne ein Programm/Widget wie “App Update” ist es mühsam alle Programme auf dem aktuellsten Stand zu halten.

Aug 31

Dank steigender Bandbreiten und günstigeren Monatsgebühren für das Internet nehmen die Anzahl der Webapplikationen wie Google Apps immer weiter zu. Wer selten Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation benötigt, möchte nicht unbedingt unnötig Speicherplatz für kostenlos erhältliche Office Suiten wie OpenOffice oder NeoOffice belegen, oder gar Microsoft Office kaufen. Auch häufig verwendete Applikationen in Firmen wie Support- und Customer Relationship Systeme sind meist nur als Webapplikation verfügbar. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass für jede Applikation ein eigener Tab im Browser benötigt wird. Besonders ärgerlich wird es, wenn nicht gespeicherte Arbeiten aufgrund eines abgestürzten Browsers verloren gehen.

Abhilfe schafft das für Mac OS X kostenlos erhältliche Programm Fluid. Aus Webapplikationen werden eigenständige Cocoa-Programme (wie z.B. Safari oder Mail) erzeugt, die als Icon im Dock oder in der Menüleiste abgelegt werden können. Diese Webapplikationen sind dadurch schnell griffbereit, ohne zuerst einen Browser starten oder den Tab wechseln zu müssen. Hervorragend geeignet ist Fluid übrigens auch für Webmail-Benutzer.

Jul 28

Apple liefert Dictionary (Lexikon) leider nur mit einem englischen Wörterbuch aus, selbst wenn man eine deutsche Betriebssystemversion von Mac OS X besitzt und installiert hat. Grundsätzlich sollte man davon ausgehen können, dass das mitgelieferte Wörterbuch (auch) die Sprache des Betriebssystems unterstützt, leider ist das aber nicht so.

Glücklicherweise erlaubt Dictionary die Installation von Plug-Ins und glücklicherweise war auch jemand so nett ein solches zu erstellen. Auf der Seite Dekl.de findet man Plug-Ins die Dictionary um einen deutschen Thesaurus und um ein Deutsch-Englisch-Wörterbuch erweitern. Download und Verwendung sind kostenlos, die Installation gestaltet sich dank des gewohnten Installationsprogramms sehr einfach.

Einstellungen zu den Wörterbüchern kann man wie gewohnt über “Lexikon > Einstellungen” festlegen. Bei der Suche mit Spotlight werden Ergebnisse für die Sprache angezeigt, die in Lexikon ausgewählt wurde – Online Abfragen werden bei der Spotlight-Suche nicht durchgeführt. In Programmen die Dictionary unterstützen (Im Kontextmenü dieser Programme wird “Im Lexikon nachschlagen” angezeigt), kann man auch ctrl+cmd+D drücken um die Beschreibung aus Dictionary für ein Wort zu erhalten – das zu verwendende Wörterbuch kann in der Fußzeile dieses Fensters ausgewählt werden.

Sollte man die Plug-Ins/Sprachen wieder deinstallieren wollen, so braucht man nur die Order “OpenThesaurus Deutsch.dictionary” bzw. “BeoLingus Deutsch-Englisch.dictionary” aus “/Library/Dictionaries” zu löschen.

Jun 12

Damit sich Umsteiger bereits vorab auf ihren neuen Mac freuen und sich seelisch bereits auf die erste Begegnung mit Mac OS X Leopard vorbereiten können, habe ich hier einen Screenshot eines MacBooks direkt beim ersten Systemstart festgehalten:

Jun 11

Wenn man viel im Terminal von OS X arbeitet und unter dort genauso wie in Safari auch Tabs verwendet, wird manchmal durcheinander kommen. Schließlich sind die Tastaturkürzel für den nächsten und vorherigen Tab in Terminal und Safari genau vertauscht. In Terminal wechselt man mit alt + cmd + Ä zum nächsten Tab, in Safari mit alt + cmd + Ö. Zum vorherigen Tab gelangt man in Terminal mit alt + cmd + Ö, in Safari dagegen mit alt + cmd + Ä:

Von vielen Programmen (z.B. iTunes) ist man gewohnt, dass das nächste Objekt (z.B. Titel) mit einer auf der Tastatur weiter rechts befindlichen Taste als das vorherige Objekt zu erreichen ist. Glücklicherweise ist die Umstellung der Tastaturkürzel unter OS X kein Problem. In den Systemeinstellungen wechselt man zu Tastatur & Maus und wählt Tastaturkurzbefehle aus. Dort fügt man mit einem Klick auf “+” die neue Einstellung hinzu. Als Programm wird “Safari.app” ausgewählt, in Menü wird die Bezeichnung wie in Safari zu finden (“Vorherigen Tab auswählen” bzw. ”Nächsten Tab auswählen”) eingegeben, der Tastaturkurzbefehl wie gewünscht (alt + cmd + Ö bzw. alt + cmd + Ä) festgelegt und mittels Klick auf “Hinzufügen” festgelegt:

Nachdem beide Tastaturkurzbefehle festgelegt wurden, können die Tabs nun sowohl in Terminal, als auch in Safari auf die selbe Art und Weise umgeschaltet werden: