Um Git auf Mac OS X zu installieren lädt man sich den passenden Installer und führt die Installation durch. Abschließend muss man zur PATH-Variable in ~/.profile mittels Konsole noch den Pfad von Git (/usr/local/git/bin) hinzufügen. Nach einem Neustart der Konsole steht der Verwendung von Git nichts mehr Wege.
Festplatten sind bei normalem Büroeinsatz von Computern häufig die langsamste Komponente – der Großteil der Wartezeit entsteht also beim Laden von Programmen und Dateien. In Notebooks werden sehr oft Festplatten mit nur 5400rpm verbaut, was eine schwächere Performance des Systems aufgrund der langsamen Festplatte zur Folge hat. Festplatten mit 7200rpm sind zwar etwas lauter als Versionen mit nur 5400rpm, der Unterschied ist aber kaum hörbar und dieser Nachteil wird durch die deutlich bessere Performance wieder wettgemacht.
Ich habe mir zwar ab Werk eine Festplatte mit 7200rpm von Apple in mein MacBook Pro einbauen lassen, doch mit zunehmendem Alter der Festplatten werden diese auch langsamer. Außerdem bringen neue Technologien zusätzliche Performance mit sich. Deshalb habe ich mich, nachdem mir die langen Wartezeiten auf die Nerven gingen und außerdem der Speicher immer knapper wurde, dazu entschlossen eine neue Festplatte zu verbauen. Konkret die Hitachi Travelstar 7K500, die in Tests eine gute Performance erzielte und außerdem beim Händler um die Ecke lagernd war. Zusätzlich haben ich mir die Sharkoon SATA Quickport-Dockingstation zum Synchronisieren der beiden Festplatten gekauft.
Zuerst habe ich mein System wie gewohnt gestartet und die neue Festplatte via Dockingstation per USB angeschlossen. Mit dem Carbon Copy Cloner habe ich die Daten der alten auf die neue Festplatte geklont. Hierfür sollte man genügend Zeit (je nach Größe der Ursprungsplatte, aber einige Stunden) einplanen. Damit es zu keinen inkonsistenten Daten kommen konnte, habe ich am Computer sonst nichts gemacht. Nach erfolgreicher Synchronisation habe ich den Computer ausgeschaltet und die Festplatten lt. Anleitung von iFixit für mein Gerät getauscht. Anschließend wieder eingeschaltet und alles lief wie gewohnt, nur um ein Vielfaches schneller.
Zum Vergleich des Performance-Unterschieds habe ich mit Xbench einen Disk Test vor und nach dem Tausch erstellt.
Benchmark-Ergebnis der alten Festplatte:
Sequential 52.52 Uncached Write 52.27 32.09 MB/sec [4K blocks] Uncached Write 56.61 32.03 MB/sec [256K blocks] Uncached Read 41.07 12.02 MB/sec [4K blocks] Uncached Read 66.58 33.46 MB/sec [256K blocks] Random 14.31 Uncached Write 4.58 0.48 MB/sec [4K blocks] Uncached Write 42.92 13.74 MB/sec [256K blocks] Uncached Read 43.16 0.31 MB/sec [4K blocks] Uncached Read 68.67 12.74 MB/sec [256K blocks]
Benchmark-Ergebnis der neuen Festplatte:
Sequential 75.20 Uncached Write 70.32 43.18 MB/sec [4K blocks] Uncached Write 81.57 46.15 MB/sec [256K blocks] Uncached Read 54.65 15.99 MB/sec [4K blocks] Uncached Read 118.83 59.72 MB/sec [256K blocks] Random 25.60 Uncached Write 9.43 1.00 MB/sec [4K blocks] Uncached Write 70.57 22.59 MB/sec [256K blocks] Uncached Read 45.13 0.32 MB/sec [4K blocks] Uncached Read 71.94 13.35 MB/sec [256K blocks]
Ich denke die Ergebnisse, insbesondere die Lese-Performance, sprechen für sich
.
Der Finder von Mac OS X hat von Apple leider noch keine Tab-Funktionalität spendiert bekommen. Wie bequem Tabs im Gegensatz zu Fenstern sind, wissen wir seitdem Browser mit Tabs ausgestattet sind. Der TotalFinder ist eine Erweiterung für den Finder, der diesen um die Tab-Funktionalität erweitert. Die Integration findet über SIMBL statt, weshalb dieses zuvor ebenfalls installiert werden muss, sofern noch nicht vorhanden. Vor der Installation des TotalFinder sollte man auch einen Blick in dessen FAQ werfen und sich über die möglichen Gefahren von Betriebssystem-Upgrades zu vergewissern.
Mac OS X verhindert das Ausführen von mehreren Instanzen eines Programms unter einem Benutzer. Bei Instant Messengern ist es allerdings häufig der Fall, dass man zumindest zwei Accounts/Konten (z.B. Privat und Firma) besitzt und mit diesen auch zur selben Zeit Online sein möchte. Skype verwendet leider ein proprietäres Protokoll und es ist somit nicht möglich Programme wie Adium für die Verbindung mit mehreren Konten einzusetzen, sondern man ist auf das Skype.app angewiesen. Skype selbst unterstützt auch nicht die Verwendung von mehreren Konten gleichzeitig. D.h. es bleibt nur die Möglichkeit zwei Instanzen von Skype laufen zu lassen, dafür muss man folgendes machen:
- Ein zweites Benutzerkonto (hier: “Privat”) für Mac OS X wird benötigt, d.h. dieses muss in den Systemeinstellungen anlegt sein bzw. werden
- Erste Skype-Instant wie gewohnt oder über das Terminal starten: “/Applications/Skype.app/Contens/MacOS/Skype”
- Benutzer im Terminal wechseln: “su Privat” (zuvor festgelegtes Passwort für den Benutzer muss eingegeben werden)
- Zweite Skype-Instanz über das Terminal starten: ”/Applications/Skype.app/Contens/MacOS/Skype”
Das lässt sich auch alles automatisieren, indem man sich ein kleines Shell-Skript schreibt. Damit das Passwort nicht immer eingegeben werden muss, kann auch die sudoers-Datei entsprechend bearbeitet werden – über eventuelle Sicherheitseinbußen sollte man sich im Klaren sein.
Bei Apple ist es immer schwierig den richtigen Zeitpunkt für den Kauf eines Produkts zu erraten. Neue Produkte bzw. Aktualisierungen von Produkten werden (versucht) solange geheim zu halten, bis sie für den Käufer verfügbar sind. Das dient dazu um den bekannten Hype rund um Apple zu erzeugen – Änderungen in der Produktpalette werden dadurch wie ein Lauffeuer im gesamten Internet verbreitet und so einer breiten Masse zugänglich gemacht. D.h. wenn man einen schlechten Zeitpunkt erwischt, erscheint am nächsten Tag ein neues Produkt oder eine Aktualisierung. Hat man im Apple Online Store gekauft, hat man immerhin ein paar Tage Zeit die Bestellung zu retournieren/stornieren. Häufig, aber auch nicht immer, wird die Produktpalette an Dienstagen aktualisiert – einen weiteren guten Überblick schafft die Seite “Buyer’s Guide“. Hier ist ersichtlich, wann ein Produkt zum letzten Mal aktualisiert wurde und ob ein Kauf derzeit zu empfehlen ist bzw. vermutlich keine Aktualisierungen bevorstehen.
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