Sep 05

Die Verwendung von virtuellen Servern (VPS) hat im Gegensatz zu dedizierten Servern z.B. den Vorteil, dass man bestehende VPS sehr einfach auf andere Hardware umziehen kann, außerdem ist es vorteilhaft unabhängige Dienste in verschiedenen VPS laufen zu lassen. So beeinflusst ein Dienst nicht den anderen und sollte ein System/Dienst gehackt werden, funktionieren alle anderen weiterhin.

Die Umwandlung eines dedizierten Servers in einen VPS gestaltet sich dabei relativ einfach. Durchgeführt wurde die Migration auf ein System mit HyperVM:

Zuerst alle unwichtigen Dienste (außer SSH) auf dem dedizierten Server stoppen, damit es nicht zu inkonsistenten Daten kommt. Anschließend in HyperVM einen neuen VPS anlegen und diese stoppen, anschließend in der Konsole des Hardware-Nodes als Superuser den folgenden Befehl ausführen:

rsync -arvpz --numeric-ids --exclude dev --exclude mnt --exclude tmp --exclude proc --exclude sys -e "ssh -l root@host" root@host:/ /vz/private/vpsid/

“host” muss mit dem Hostnamen des dedizierten Servers ersetzt werden und “vpsid” mit der ID des VPS, die HyperVM vergeben hat. Dieser Vorgang dauert je nach Größe des dedizierten Server und Bandbreite der Netzwerkverbindung unterschiedlich lange.

Nach dem Übertragen der Dateien muss man die fstab ersetzen, wobei “vpsid” wieder mit der ID des VPS zu ersetzen ist:

cp /usr/local/lxlabs/hypervm/file/sysfile/openvz/fstab /vz/private/vpsid/etc/

Die daraufhin erscheinende Frage, ob die Datei überschrieben werden soll, beantwortet man mit “y”:

cp: overwrite `/vz/private/vpsid/etc/fstab'?

Anschließend die IP-Adressen in HyperVM einrichten und vom dedizierten System entfernen – daraufhin sollte dem Start des Systems nun als VPS nichts mehr im Wege stehen.

Jul 26

Bei der Entwicklung von Webseiten werden (logischerweise) sehr oft Änderungen an HTML, CSS, JS, etc. durchgeführt. Dabei kann es passieren, dass Änderungen nach dem erneuten Laden der Seite (Refresh/Reload) nicht angezeigt werden, da die Seite bzw. die eingebundenen Dateien aus dem Cache des Browsers und nicht wie gewünscht erneut vom Server geladen werden. D.h. es sieht so aus, als ob die durchgeführten Änderungen (auch) nicht den gewünschten Effekt hervorrufen, obwohl sie das (wenn die komplette Seite vom Server geladen werden würde) vielleicht machen.

Abhilfe schafft es, wenn man den lokalen Cache im Browser deaktiviert. Dafür kann man entweder in den Einstellungen des Browsers die gewünschte Einstellung vornehmen, was aber beim Besuch von anderen Webseiten (beim “normalen” Surfen) nicht unbedingt erwünscht ist.

Für auf der Gecko-Engine basierende Mozilla-Browser gibt es die Web Developer Toolbar von Chris Pederick. Diese erlaubt es den Cache sehr einfach zu deaktivieren bzw. auch wieder zu aktivieren:

Eine weitere und wohl die bequemste Möglichkeit ist es, die Tastenkürzel der einzelnen Browser zu verwenden, die nicht nur die Seite neu laden, sondern auch den lokalen Cache der aktuellen Seite löschen:

  • Internet Explorer: Strg + F5 (Windows)
  • Firefox: Strg + F5 oder Strg + Umschalt + R (Windows) bzw. Cmd + Umschalt + R (Mac)
  • Safari: Cmd + Umschalt + R (Mac)
Feb 04

Die Europäische Union hat einen € 96 Mio. Auftrag an Sun Microsystems aus den USA vergeben. Es handelt sich dabei um einen Zweijahresvertrag mit Verlängerungsoption zur Lieferung von rund 1.100 UNIX-Servern. Weiterlesen »