Die Verwendung von virtuellen Servern (VPS) hat im Gegensatz zu dedizierten Servern z.B. den Vorteil, dass man bestehende VPS sehr einfach auf andere Hardware umziehen kann, außerdem ist es vorteilhaft unabhängige Dienste in verschiedenen VPS laufen zu lassen. So beeinflusst ein Dienst nicht den anderen und sollte ein System/Dienst gehackt werden, funktionieren alle anderen weiterhin.
Die Umwandlung eines dedizierten Servers in einen VPS gestaltet sich dabei relativ einfach. Durchgeführt wurde die Migration auf ein System mit HyperVM:
Zuerst alle unwichtigen Dienste (außer SSH) auf dem dedizierten Server stoppen, damit es nicht zu inkonsistenten Daten kommt. Anschließend in HyperVM einen neuen VPS anlegen und diese stoppen, anschließend in der Konsole des Hardware-Nodes als Superuser den folgenden Befehl ausführen:
rsync -arvpz --numeric-ids --exclude dev --exclude mnt --exclude tmp --exclude proc --exclude sys -e "ssh -l root@host" root@host:/ /vz/private/vpsid/
“host” muss mit dem Hostnamen des dedizierten Servers ersetzt werden und “vpsid” mit der ID des VPS, die HyperVM vergeben hat. Dieser Vorgang dauert je nach Größe des dedizierten Server und Bandbreite der Netzwerkverbindung unterschiedlich lange.
Nach dem Übertragen der Dateien muss man die fstab ersetzen, wobei “vpsid” wieder mit der ID des VPS zu ersetzen ist:
cp /usr/local/lxlabs/hypervm/file/sysfile/openvz/fstab /vz/private/vpsid/etc/
Die daraufhin erscheinende Frage, ob die Datei überschrieben werden soll, beantwortet man mit “y”:
cp: overwrite `/vz/private/vpsid/etc/fstab'?
Anschließend die IP-Adressen in HyperVM einrichten und vom dedizierten System entfernen – daraufhin sollte dem Start des Systems nun als VPS nichts mehr im Wege stehen.

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